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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

324 
Vierter Abschnitt 
eine zusammenhängende Reihe verschiedener Stufenprozesse durch 
läuft, die von einer Kette verschiedenartiger, aber einander N 
gänzender Werkzeugmaschinen ausgeführt werden. Hier erschei 
die der Manufaktur eigentümliche Kooperation durch Teilung de 
Arbeit wieder, aber jetzt als Kombination von Teilarbeitsmaschinel- 
Die spezifischen Werkzeuge der verschiedenen Teilarbeiter, in de! 
Wollmanufaktur zum Beispiel der Wollschläger, Wollkämmer, Woll 
scherer, Wollspinner usw., verwandeln sich jetzt in die Werkzeug® 
spezifizierter Arbeitsmaschinen, von denen jede ein besonder® 
Organ für eine besondere Funktion im System des kombinierteP 
Werkzeugmechanismus bildet. Die Manufaktur selbst liefert dem 
Maschinensystem in den Zweigen, worin es zuerst eingeführt wirds 
im großen und ganzen die naturwüchsige Grundlage der Teilurß 
und daher der Organisation des Produktionsprozesses.!* Indes 
sofort ein wesentlicher Unterschied ein. In der Manufaktur müsse 
Arbeiter, vereinzelt oder in Gruppen, jeden besonderen Teilproze 
mit ihrem Handwerkszeug ausführen. Wird der Arbeiter dem 
Prozeß angeeignet, so ist aber auch vorher der Prozeß dem Arbeiter 
angepaßt. Dies subjektive Prinzip der Teilung fällt weg für die 
maschinenartige Produktion. Der Gesamtprozeß wird hier objekti“ 
an und für sich betrachtet, in die ihn bildenden Phasen zerlegt 
und das Problem, jeden Teilprozeß auszuführen und die verschied® 
nen Teilprozesse zu verbinden, durch technische Anwendung der 
Mechanik, Chemie usw. gelöst,!*? wobei natürlich nach wie vor di® 
11 Vor der Epoche der großen Industrie war die Wollmanufaktur die 
herrschende Manufaktur Englands. In ihr wurden daher während de! 
ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts die meisten Experimente gemacht. Der 
Baumwolle, deren mechanische Verarbeitung minder mühevolle Vor 
bereitungen erfordert, kamen die an der Schafwolle gemachten Erfahrung“ 
zugute, wie später umgekehrt die mechanische Wollindustrie sich auf Gruß 
lage der mechanischen Baumwollspinnerei und -weberei entwickelt. Einzelp® 
Elemente der Wollmanufaktur sind erst seit den letzten Jahrzehnten deP 
Fabriksystem einverleibt worden, zum Beispiel das Wollkämmen. „Die Ar 
wendung mechanischer Kraft auf den Vorgang des Wollkämmens ... 0 
seit der Einführung der „Kämmaschine“, besonders der Listerschen, 9 
weitem Umfang geschieht . . . hatte unzweifelhaft die Arbeitslosigkeit eine 
großen Zahl von Arbeitern zur Folge. Wolle wurde früher im Handbetrieb 
gekämmt, meist in der Hütte des Wollkämmers. Sie wird Run ganz allgemein 
in der Fabrik gekämmt, und Handarbeit ist aun überflüssig gewordeß 
nit Ausnahme einiger besonderer Verfahrensarten, bei denen handgekämmt® 
Wolle noch vorgezogen wird. Viele von den Handkämmern fanden in de 
Fabriken Arbeit; aber das Produkt des Handkämmers ist im Vergleich zu 
dem der Maschine so gering, daß eine sehr große Zahl von Kämmern ar- 
DO geblieben ist.“ („Reports of Insp. of Fact. for 31st October 1859“ 
) 102 „Das Prinzip des Fabriksystems besteht darin, daß die Verteilung 
oder Abstufung der Arbeit unter die einzelnen Handwerker ersetzt wir 
durch die Zergliederung des Arbeitsprozesses in seine wesentlichen B* 
standteile. (Ure: „Philosophy of Manufacture‘, p. 20.)
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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