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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

374 
Vierter Abschnitt 
mittel in den Händen weniger rufen, auf die Agrikultur angewand 
zwar große, plötzliche und gewaltsame Revolutionen der Pro 
duktionsweise und daher der Lebensbedingungen und Beschäftigung 
mittel der Landbevölkerung hervor, in vielen Ländern lange vor del 
Periode der großen Industrie. Aber dieser Kampf spielt ursprünß 
lich mehr zwischen großen und kleinen Landeigentümerp al 
zwischen Kapital und Lohnarbeit; anderseits, soweit Arbeiter durd 
Arbeitsmittel, Schafe, Pferde usw., verdrängt werden, bilden uw 
mittelbare Gewaltakte hier in erster Instanz die Voraussetzung de 
industriellen Revolution. Erst werden die Arbeiter vom Grund u 
Boden verjagt, und dann kommen die Schafe. Der Landdiebst# 
auf großer Stufenleiter, wie in England, schafit der großen Ag 
kultur erst ihr Anwendungsfeld.!*** In ihren Anfängen hat die? 
Umwälzung der Agrikultur daher mehr den Schein einer politisch“ 
Revolution. 
Als Maschine wird das Arbeitsmittel sofort zum Konkurrent” 
des Arbeiters selbst.!?” Die Selbstverwertung des Kapitals dus 
die Maschine steht im direkten Verhältnis zur Arbeiterzahl, der® 
Existenzbedingungen sie vernichtet. Das ganze System der kapitel 
stischen Produktion beruht darauf, daß der Arbeiter seine Arbeiß 
kraft als Ware verkauft. Die Teilung der Arbeit vereinseitigt dies‘ 
Arbeitskraft zum ganz partikularisierten Geschick, ein Teilwerkze“ 
zu führen. Sobald die Führung des Werkzeuges der Maschine anhei® 
fällt, erlischt mit dem Gebrauchswert der Tauschwert der Arbeiß 
kraft. Der Arbeiter wird unverkäuflich, wie außer Kurs gesetzt 
Papiergeld. Der Teil der Arbeiterklasse, den die Maschinerie ® Ü 
überflüssige, das heißt nicht länger zur Selbstverwertung de 
von der neuer Einwohner?“ („Principles of Political Economy“, fra 
zösische Uebersetzung, Bd. I, Buch 1, Kap. 19.) Viel naiver Petty, de 
sagt, daß sie die „Polygamie“ ersetze. Dieser Gesichtspunkt paßt höchste” 
für einige Teile der Vereinigten Staaten. Dagegen: „Maschinen Könp® 
selten mit Erfolg dazu verwendet werden, die Arbeit eines einzelnen % 
verringern; zu ihrer Herstellung wäre mehr Arbeit erforderlich, als dur 
ihre Verwendung erspart werden könnte. Mit wirklichem Nutzen sind N 
nur dort verwendbar, wo sie auf große Massen wirken, wo eine einzel” 
Maschine die Arbeit von Tausenden unterstützt. Sie finden sich dahe t 
reichlichsten in den dichtest bevölkerten Ländern, wo es die meist 
arbeitslosen Menschen gibt. Sie werden nicht angewendet, weil Arbe 
kräfte selten sind, sondern gerade wegen der Leichtigkeit, mit der die 
in Massen zur Arbeit herangezogen werden können.“ (Piercy Ravensto® 
„Thoughts on the Funding System and its Effects, London 1824“, p- 15.) 
19a Zur 4. Auflage bemerkt hier Engels: „Dies gilt auch für Deut, 
land. Wo bei uns große Agrikultur besteht, also namentlich im Oste”, N 
sie erst möglich geworden durch das seit dem 16. Jahrhundert, nament” 
aber seit 1648, eingerissene „Bauernlegen“.“ dt 
w7 „Maschinen und Arbeit sind in ständigem Wettbewerb.“ (Bit, 
„Principles of Political Economy. 3rd ed... London 1821“, p. 479.) [ gl 
„Grundgesetze der Volkswirtschaft“, übersetzt von Dr. Ed. Baum®“ 
Leipzig 1877, S. 365,1
	        

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Ferdinand Lassalle. Verlag Ullstein & Co, 1919.
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