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Statische oder dynamische Zinstheorie?

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Bibliographic data

fullscreen: Statische oder dynamische Zinstheorie?

Monograph

Identifikator:
1780205023
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-166182
Document type:
Monograph
Author:
Heinze, Gerhard http://d-nb.info/gnd/1156954630
Title:
Statische oder dynamische Zinstheorie?
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 165 Seiten
Tab.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. „Statische" oder „dynamische" Zinstheorie?
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Statische oder dynamische Zinstheorie?
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Einige vergleichende Bemerkungen über die Lösungsversuche des Preisbildungs- und Verteilungsproblems bei Cassel und Schumpeter und die Problemstellung
  • Erster Teil. Darstellung der Casselschen und der Schumpeterschen Zinstheorie
  • Zweiter Teil. „Statische" oder „dynamische" Zinstheorie?
  • Dritter Teil. Zusammenfassende Schlußbemerkung

Full text

104 
Gründen — in seiner Zinstheorie nicht verwendet, wenn er 
schreibt: „Die Idee einer Unterschätzung der Zukunftsgüter 
ist nichts Neues und genügt jedenfalls nicht als Grundlage 
für eine wirkliche Zinstheorie. Eine solche muß wissen, in 
welchem Umfang und von welcher Stärke die Unterschätzung 
im wirklichen Leben vorkommt, in welchem Umfange also ein 
Zins als Entgelt für das „Warten“ gezahlt werden muß‘“1), Wie 
man aber zugleich aus diesen Äußerungen erkennt, argumentiert 
hier Cassel weder gegen die Tatsachen, auf die der erste und 
zweite Grund aufbauen, noch gegen ihre Verwendung bei der 
Zinserklärung, sondern nur gegen die Art und Weise, wie sie 
seitens Böhm-Bawerks zur Ableitung der Zinserscheinung 
benutzt werden. Seine Einwände sind gegen die Agiotheorie 
gerichtet, da er glaubt, durch Ausschaltung einer bewußten 
Werttheorie und mit Hilfe der Abstinenztheorie, indem er das 
Angebot an Kapitaldisposition als eine Funktion des Preises 
des Wartens studiert, weiterzukommen. Cassel befindet sich 
hier im Unrecht. ‚Wie wir später sehen werden, ist die Abstinenz- 
theorie eine durch eine weitere Annahme — nämlich durch die 
Annahme, daß infolge der Unterschätzung zukünftiger Güter 
der Verzicht auf gegenwärtige Güter für den Kapitalisten 
ein Opfer involviert — umgemodelte Agiotheorie. Ob diese 
Annahme allerdings mit der Agiotheorie in Einklang zu bringen 
ist, das ist eine andere Frage, die uns weiter hinten beschäftigen 
wird. Wenn Cassel daher die Abhängigkeit des Kapitalangebots 
vom Zins untersucht, so heißt es weiter nichts, als daß er die 
verschiedenen. Grade der Unterschätzung zukünftiger Güter 
auf ihre Ursachen hin studiert. Das tut er denn auch, nur daß 
er dabei auf die werttheoretische Einkleidung seiner Gedanken- 
gänge verzichtet: „Das Verhältnis zwischen Bedarf und 
Deckungsmitteln stellt sich eben für den einzelnen sehr ver- 
schieden in verschiedenen Perioden seines Lebens. Diese Un- 
gleichmäßigkeit der Versorgung läßt sich aber durch eine ge- 
ejgenete Zusammenstellung von Sparen und Überkonsumtion 
überwinden. Welche von diesen Tätigkeiten zeitlich vorauSs- 
gehen soll, muß von den Umständen bestimmt werden‘‘?), 
1) Cassel, Theorie, S. 172, vgl. auch S. 176 und Cassel, Grundgedanken, 
5, 42. 2) Cassel, Theorie, S. 213.
	        

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Statische Oder Dynamische Zinstheorie? Deichert, 1928.
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