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Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

Monograph

Identifikator:
178040560X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-168007
Document type:
Monograph
Title:
Der Haushalt des Kaufmannsgehilfen
Place of publication:
Hamburg
Publisher:
Deutschnationaler Handlungsgehilfen-Verband
Year of publication:
1927
Scope:
64 Seiten, [12] Blätter
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Einleitung. Die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Neurusslands
  • Kapitel II. Die heutigen Besitz - und Betriebsverhältnisse des Privatgrundbesitzes
  • Kapitel III. Die wirtschaftliche Lage der Bauernschaft
  • Kapitel IV. Nachfrage und Angebot von Arbeitskräften
  • Kapitel V. Lohnverhältnisse
  • Kapitel VI. Bestimmungsgründe der Landarbeiterlöhne
  • Kapitel VII. Der Arbeitsvertrag

Full text

135 
diejenige Kategorie von Lohnarbeitern, die als Clesinde bezeichnet wird. 
Zwar werden manchmal auch die Monats- und Jahresarbeiter in den 
Fällen eines grossen Bedarfes an Arbeitskräften für die Feldarbeiten ver 
wendet, doch ist das nicht ihre spezielle Bestimmung. 
Manchmal werden Arbeiter von Anfang an auf einen Monat für 
die Feldarbeit gedungen, doch kam dies schon früher in den neurussischen 
Gouvernements immer selten vor. Wie wir schon oftmals betont haben, 
verdrängen die Taglöhner für Feldarbeiten alle anderen Kategorien 
von Arbeitern. Bevor wir zur Betrachtung über die Höhe und die 
Schwankungen der Monats- und Jahresarbeitslöhne übergehen, müssen 
wir zuerst einige Bemerkungen über unsere Quellen machen. Die 
jährlichen Sammlungen des Ackerbauministeriums geben fast keine Angaben 
über diese Art von Arbeitslöhnen. Was die Gouverneurberichte anbetrifft, 
so haben sie zu allen übrigen noch den Mangel, dass ihre Angaben 
zwar für die verschiedenen Jahreszeiten, aber nicht für die einzelnen 
Monate berechnet werden und somit sehr leicht eine falsche Vorstellung 
geben können. Indem wir also diese Quelle zum Vergleich benützen, 
haben wir die Monats- und Jahresarbeitslöhne fast ausschliesslich auf 
Grund der in den Semstwoberichten für das Gouv. Cherson mitgeteilten 
Materialien zusammengestellt und untersucht. 
Sowohl Monatsarbeiter, als auch Jahresarbeiter werden in drei 
Kategorien geteilt: Vollarbeiter, Frauen und Burschen, ln den letzten 
Jahren finden wir Halbarbeiter und Frauen von einander getrennt, aber 
die Differenz zwischen ihren Löhnen ist so gering, das sie noch immer 
als eine und dieselbe Gruppe betrachtet werden können. 
Die Monats- und Jahresarbeiter werden immer bei Verköstigung 
durch den Arbeitgeber gemietet. 
ln der Tabelle LXXV1 (im Anhang) findet man die durchschnittlichen 
Lohnsätze für die Zehnjahrsperiode 1893—1903 für alle Monate und für 
alle Arten von Arbeitern in allen sechs Kreisen des Gouv. Cherson. 
Wie aus dieser Tabelle leicht zu sehen ist, unterscheiden sich 
die Monatslohnsätze aller Arbeiterkategorien erheblich. Verfolgt man 
diese Bewegungen von einem Monat zum anderen von den Wintermonaten 
angefangen, so sieht man, dass die Löhne am niedrigsten in den Winter 
monaten stehen und dann immer mehr und mehr steigen, je näher der 
Sommer rückt; im Juni resp. Juli erreichen sie dann ihren höchsten 
Punkt und werden von da ab immer niedriger, je mehr sich die Winter 
monate nähern. Den Jahreszeitenwechsel änlich, bilden auch die Monats 
lohnsätze einen in sich geschlossenen Kreis.
	        

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Political Economy. Williams & Norgate [u.a.], 1912.
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