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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
1780948581
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-168414
Document type:
Monograph
Author:
Smith, Henry Justin http://d-nb.info/gnd/124454801
Title:
John Pierpont Morgan, der Weltbankier
Place of publication:
Dresden
Publisher:
Reissner
Year of publication:
1928
Scope:
310 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zwölftes Kapitel. Eine Zeit der Rückschläge
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

86 
inandos sind Zuwiderhandlungen gegen ein Verbotsgesetz und 
machen Verträge nach § 134 BGB. nichtig. Diese nunmehrige 
Unabdingbarkeit der Löhne ist als eine Erlösung zu Preisen. Es 
wird darauf hingewiesen, daß nach kürzlicher Feststellung der 
Schlichtungskommission ein Unternehmer, der la u t Abkom 
men mit dem Bekleidungsamt die festgesetzten 
Löhne zir zahlen hatte, durch Gewährung viel niedrige 
rer Löhne seine Arbeiter um rund 90 000 Mk. während der letzten 
beiden Jahre gebracht hatte. Der Arbeitgeber sagte den von ihm 
angenommenen Arbeitern stets, daß sie nur die von ihm stipulier- 
ten Löhne erhalten würden. Dieser Freiheit des Arbeitsvertrages 
gegenüber stellt die Verfügung des Generals von -K es s e l eine 
Arbeiterschutzverfügung dar. Man hat die Strafandrohung bemän- 
gilt. Sie ist nichts Neues. Arbeiterschutzbestimmnngen der Ge- 
ioerbeordnung (z. B. schriftlicher Abschluß des Lehrvertrages, Vor 
schriften gegen den Truck) werden ebenfalls durch Strafandrohun 
gen gestützt. 
Aus der zwingenden Rechtsnorm, die während des Krieges 
die Löhne regelt, und insoweit die Vertragsfreiheit beseitigt, folgt, 
daß Arbeitgeber und Arbeiter diese Löhne durch Arbeitsvertrag und 
durch Tarifvertrag nicht ändern können. Die Frage, ob die Straf 
androhung des Oberkommandos gegen etwaige neue Lohnabreden 
anwendbar bleibt, muß deswegen bejaht werden. Nur das Beklei 
dungsamt wäre imstande, falls es das Bedürfnis erheischt, Lie 
ferungsbedingungen, welche von den bisherigen abweichen, den Un 
ternehmern und den sich zur Uebernahme von Aufträgen melden 
den Verbänden aufzuerlegen. Man dürfte zu erwarten haben, das; 
eine zweite Bekanntmachung des Oberkommandos die Durchfüh 
rung derselben sofort sichern würde. Dabei ist der von den Verbän 
den geschlossene Tarifvertrag gewiß nicht überflüssig. Der von 
ihnen geschaffenen Schlichtnngskommission, die durch den Erlaß nicht 
betroffen wird, gab erst das kollektive Abkommen — abgesehen von 
der nunmehrigen Haftung der Verbände und ihrer Mitglieder 
untereinander — den Geschäftskreis. An dieser Stelle mag 
noch gesagt werden, daß unter dem 23. Februar 1915 das Kriegs-
	        

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Die Heimarbeit Im Kriege. Verlag von Franz Vahlen, 1917.
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