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Hansische Beiträge zur deutschen Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Hansische Beiträge zur deutschen Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1782566376
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-169787
Document type:
Monograph
Author:
Rörig, Fritz http://d-nb.info/gnd/116593113
Title:
Hansische Beiträge zur deutschen Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Breslau
Publisher:
Hirt
Year of publication:
1928
Scope:
284 S.
Kt.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Hanse und die nordischen Länder
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Hansische Beiträge zur deutschen Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Lübeck und der Ursprung der Ratsverfassung
  • II. Der Markt von Lübeck. Topographisch-statistische Untersuchungen zur deutschen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
  • III. Lübecker Familien und Persönlichkeiten aus der Frühzeit der Stadt
  • IV. Aussenpolitische und innerpolitische Wandlungen in der Hanse nach dem Stralsunder Frieden (1370)
  • V. Die Hanse und die nordischen Länder
  • VI. Das älteste erhaltene deutsche Kaufmannsbüchlein
  • VII. Grosshandel und Grosshändler im Lübeck des 14. Jahrhunderts
  • VIII. Die Gründungsunternehmerstädte des 12. Jahrhunderts

Full text

V. 
DIE HANSE UND DIE NORDISCHEN LÄNDER 
Der Vorstoß des deutschen Kaufmanns in die Ostsee, der in der Gründung 
Lübecks seinen ersten Ausdruck fand, erfolgte in ausgesprochener West- 
ostrichtung. Das lag einmal schon an der engen Verbindung des späteren 
hansischen Bundes mit der großen deutschen Kolonisationsbewegung. Vom 
deutschen Westen her, von Flandern anfangend, führte diese Bewegung von 
aJementarer Wucht deutsches Volkstum — Bauern, Ritter, Mönche, aber 
auch den städtegründenden Bürger — hinüber über Elbe und Saale, und 
gewann alles heutige deutsche Land östlich der Elbe-Saale-Linie in friedlicher 
überlegener Kulturarbeit dem deutschen Volksboden. Sodann war aber diese 
Westostrichtung tief in den rein kaufmännischen Gesichtspunkten be- 
gründet, unter denen der Vorstoß in die Ostsee sich vollzog. 
Denn sein ausgesprochener Zielpunkt war im fernsten Osten des damaligen 
Europas gelegen: Nowgorod und sein Pelzreichtum, sodann die Düna und ihr 
Hinterland. Mit aller Deutlichkeit ergibt sich das aus der Zeitfolge der 
Gründungen der deutschen Städte im Ostseebecken: erst Lübeck, dann das 
als Stadtanlage deutsche Wisby auf Gotland, dann Riga als erste der 
baltischen Städte, später erst der Ausbau weiterer deutscher Städte am Süd- 
ufer der Ostsee; das ergibt sich ferner mit aller Deutlichkeit aus der bekannten 
Tatsache, daß späterhin die Linie Nowgorod—Lübeck—Hamburg—Brügge 
als das eigentliche Rückgrat des hansischen Wirtschaftssystems zu gelten hat. 
Trotz dieser Westostrichtung sind von Anfang an, im guten wie im bösen, 
die Beziehungen zum Norden für das hansische Wirtschaftssystem von großer, 
ja entscheidender Bedeutung gewesen. 
Der Schauplatz der hansischen Schiffahrt war in der Hauptsache Ost- und 
Nordsee, oder wie der Hanse von seinem Standpunkt aus mit vollem Recht 
sagte: Ostsee und Westsee. Daß aber die Nordküsten Deutschlands von zwei 
verschiedenen Meeren bespült werden, das liegt an der geographischen Lage 
der jütischen Halbinsel und des südöstlichen Teiles von Schweden. Diese 
naturgegebene Tatsache hat seit der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts die 
räumliche Unterlage abgegeben zu dem märchenhaft schnellen Aufstieg 
Lübecks als Vermittlerin des Ostwestverkehrs; dieselbe Tatsache hat aber 
zugleich späterhin im Zusammenhang mit wirtschaftlichen, mehr noch aber 
politischen Verschiebungen den Niedergang des von und über Lübeck aus- 
zegangenen wirtschaftspolitischen Werkes, des Hansebundes, bedingt. 
Die ganz verschiedenen Auswirkungen, die aus der Lage des Landkom- 
plexes zwischen Ost- und Nordsee erwachsen sind, mögen vor einer Über- 
Schätzung der geographischen Grundlagen des geschichtlichen Geschehens
	        

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Die Wasserversorgung in Bayern Nach Dem Stande Vom 1. 1. 1928. Lindauer, 1930.
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