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Oekonomik der Transformationsperiode

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Bibliographic data

fullscreen: Oekonomik der Transformationsperiode

Monograph

Identifikator:
1782566376
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-169787
Document type:
Monograph
Author:
Rörig, Fritz http://d-nb.info/gnd/116593113
Title:
Hansische Beiträge zur deutschen Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Breslau
Publisher:
Hirt
Year of publication:
1928
Scope:
284 S.
Kt.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Lübeck und der Ursprung der Ratsverfassung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

heit erklärt. Den Geldwert definiert er als den „reziproken Wert 
desallgemeinenPreisniveau s". Er will damit sagen: Sinken 
der Geldwert kommt zum Ausdruck in einer entsprechenden Steigerung 
der Warenpreise, steigender Geldwert in einem entsprechenden Herabgehen 
der Warenpreise. Starke Erhöhung der Goldproduktion führt zu einer 
Steigerung, Sinken der Goldmenge zu einer Senkung der Preise. 
In der Inflationszeit hat sich zwischen Geldvermehrung und Preis 
steigerung ein Zusammenhang gezeigt: Je mehr die Notenpresse zur 
Deckung des Finanzbedarfs in Anspruch genommen wurde, desto höher 
stiegen die Preise, desto mehr sank die Kaufkraft des Geldes. Falsch ist es 
aber, die Änderung des Preisniveaus einzig und allein auf die 
Veränderungen der Geldmenge zurückzuführen. Solche Veränderungen 
erfolgen auch dadurch, daß Ersparnisse von Privatwirtschaften oft nicht zu 
den Kreditinstituten gebracht, sondern (im Strumpf, Schrank oder sonstwo) 
zu Hause aufbewahrt werden. Metallgeld wird eingeschmolzen. Neuprägung 
von Münzen sowie eine Vermehrung des Banknotenumlaufs steigern die 
Geldmenge. Eine merkliche Einwirkung auf die Geldpreise wird sich nicht 
sofort, sondern (wenn überhaupt) erst nach geraumer Zeit bemerkbar 
machen. Vor allem aber ist zu bedenken, daß nicht allein von der Geld-, 
sondern auch von der Waren feite her Wirkungen auf den Geldwert er 
folgen. Schwankungen des Waren- u n d des Geldwertes finden ihren Aus 
druck im Preise. Die Preisänderungen wirken insofern ungleich auf den 
Markt, als sie sich auf die Einzelwirtschaften nicht gleichmäßig verteilen. 
So war es in den Kriegsjahren die vermehrte Kaufkraft eines 
nicht unbeträchtlichen Teiles der Bevölkerung, die Preissteigerungen mit 
verursachte. Sehr anschaulich schildert dies Adolf Weber (Allgemeine 
Volkswirtschaftslehre II, S. 241): „Die Preissteigerungen nehmen ihren 
Ausgangspunkt von den Käufern der Wirtschaftskreise, die mit dem durch 
die Inflation geschaffenen höheren Nominaleinkommen in der Lage sind, 
mehr einzukaufen, also mehr Geldangebot an den Markt zu bringen. 
Richtet sich die Nachfrage nach Konsumtivgütern — was um so mehr der 
Fall sein wird, je rascher und tiefgreifender die Änderungen in der Ein- 
kommensverteilung sich vollziehen —, so zehrt das Volk von seiner Ver 
mögenssubstanz, wird also immer ärmer."
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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