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Gesellschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
178263682X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-177433
Document type:
Monograph
Author:
Vierkandt, Alfred http://d-nb.info/gnd/118804472
Title:
Gesellschaftslehre
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Enke
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 484 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Gruppe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Die Abstufungen der Gesellschaft (Gemeinschaft und "Gesellschaft")
  • Drittes Kapitel. Die Gruppe
  • Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
  • Index

Full text

418 
Die Gruppe. 
gebilde, können wir sagen, saugen das Beste aus dem Menschen heraus, 
nehmen es an sich, steigern es und wirken dann auf den Menschen zurück 
und heben ihn zu sich empor kraft ihrer Überlegenheit und seiner Unter- 
ordnung. Zum Teil spielt hierbei der Gegensag zwischen Handelnden 
und Zuschauern ($ 35) herein, nämlich soweit es sich um die Lebens- 
ordnung der Gruppe handelt. Hier schaffen, wie wir sahen, die Zu- 
schauer die Normen, die sich dann zum Rang von Objektivgebilden er- 
heben und aus dieser Höhe heraus den Handelnden trog seines etwaigen 
inneren Widerstrebens zu sich emporheben. Auf anderen Gebieten 
kommt statt dieses Gegensages derjenige der führenden und der ge- 
führten Individuen in Frage. Hier handelt es sich vor allem um die Lei- 
stungen der schaffenden und führenden Geister in Gebieten wie Technik 
und Kunst: was diese im Augenblick höchster Kraft geschaffen haben. 
wird dem Stil der nationalen Kultur einverleibt, wird zur festen Norm. 
nach der sich das wirtschaftliche oder geistige Leben richtet. 
Beachten wir auch die Kehrseite dieses Verhältnisses. Wenn in 
der strengen Logik der Wissenschaften der Mensch über sich selbst er- 
hoben wird, so ist es begreiflich, daß sich der Gelehrte außerhalb seiner 
Wissenschaft auf einem tieferen logischen Niveau bewegt. Er verfüg! 
dann nicht mehr über dieselben objektiven Kräfte. Nicht der Gelehrte 
hat kraft seiner allgemein menschlichen Eigenschaften die Wissenschaft 
geschaffen, sondern die Wissenschaft schafft kraft ihres objektiven Ge- 
haltes aus dem allgemeinen Menschenmaterial den Gelehrten. Wir 
haben hier wieder zu unterscheiden ($ 17,3) zwischen dem natürlichen 
Menschen und dem historischen Menschen, der ein Träger bestimmter 
Funktionen ist und auf der durch sie geschaffenen Höhe nur so lange ver- 
weilen kann, als er sich eben im Zusammenhange dieser Funktionen 
betätigt. So wird der Richter im privaten Leben von der Höhe seiner 
Berufstugend, nämlich der Gerechtigkeit, unvermeidlich herabsinken, 
ebenso wie der Geistliche von der Höhe der spezifischen Tugenden seiner 
Religion. Die allgemeine Neigung, das logische und teilweise auch das 
ethische Niveau des Menschen zu überschägen, beruht zum Teil auf der 
Verkennung dieser Überlegenheit der Objektivgebilde über den Menschen 
als solchen. 
Diese Überlegenheit der Objektivgebilde erweist sich insbesondere in gewissen 
Fällen als Überlegenheit der unpersönlichen Gebilde über das überpersönliche des 
Amtes ($ 27,,). So kann schon das Verfahren der Isolierung durch unpersön- 
tiche Gebilde in vollkommenerem Maße vollzogen werden als durch persönliche, weil 
eine Person niemals vollständig in einer einzigen Sache aufgeht oder sich vollständig 
mit ihr zu decken vermag. Indem sie auch der Träger anderer Interessen ist, ver 
mag sie keine so einseitig starke Wirksamkeit in einer bestimmten Richtung aus: 
zuüben wie ein sachliches Gebilde. Die Schrift, um ein früheres Beispiel zu wieder- 
holen. ist unbedingt treu. während das menschliche Gedächtnis von den verschieden:
	        

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Gesellschaftslehre. Enke, 1928.
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