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Gesellschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
178263682X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-177433
Document type:
Monograph
Author:
Vierkandt, Alfred http://d-nb.info/gnd/118804472
Title:
Gesellschaftslehre
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Enke
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 484 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Die Abstufungen der Gesellschaft (Gemeinschaft und "Gesellschaft")
  • Drittes Kapitel. Die Gruppe
  • Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
  • Index

Full text

Viertes Kapitek 
Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe. 
Durch alle Zeiten und Kulturstufen der Menschheit haben sich vier 
Formen der Gruppe behauptet: die Familie als der engste, die politische 
und die kulturelle Einheit als die weitesten Kreise und endlich die Or- 
ganisation der Männer, besonders der jugendlichen Männer; die legtere 
schwankt freilich sehr in der Stärke ihrer Ausprägung bis zum völligen 
Fehlen. Zu diesen vier Formen kommen auf tieferen Stufen noch die 
Sippe und die Lokalgruppe hinzu. Wir betrachten diese sechs Formen 
der Reihe nach. 
39. Die Familie. 
i. Um die gesellschaftlichen Leistungen der Familie zu erkennen, 
gehen wir am passendsten nicht von der heutigen Förm der Familie aus, 
bei der diese nach manchen Richtungen verblaßt sind, sondern von einer 
älteren Form, und zwar von derjenigen der patriarchalischen 
Großfamilie, weil bei ihr alle Funktionen am stärksten entwickelt 
sind. Wir treffen diesen Typus der Familie bekanntlich unter anderem 
am Anfang des geschichtlichen Lebens bei den alten Römern und Grie- 
chen, und bei den Chinesen und Japanern hat er sich sogar bis an die 
Schwelle der Gegenwart seit der ältesten Zeit erhalten. Es gehört ihr 
eine größere Kopfzahl von Menschen an, nämlich außer den Eltern und 
unverheirateten auch die verheirateten Kinder männlichen Geschlechts, 
während die Frau durch die Eheschließung in die Großfamilie ihres 
Mannes übertritt. Es sind fünf Funktionen, die in großer Stärke von 
dieser Gruppe ausgeübt werden. Erstens bildet die Großfamilie eine 
wirtschaftliche Gemeinschaft. Wir haben mehr oder weniger eine ge- 
schlossene Hauswirtschaft vor uns, in der alles Wesentliche, was ver- 
braucht wird, selbst erzeugt und alles Erzeugte in der Hauptsache selbst 
verzehrt wird. Man gewährt sich also in wechselseitiger Hilfe den 
äußeren Lebensunterhalt. Zweitens besteht ein rechtlich-politisches Ver- 
hältnis. Die Großfamilie haftet als ein Ganzes nach außen ähnlich wie 
auf anderer Stufe die Sippe für das Verhalten ihrer Mitglieder. Sie ist
	        

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Gesellschaftslehre. Enke, 1928.
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