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Gesellschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
178263682X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-177433
Document type:
Monograph
Author:
Vierkandt, Alfred http://d-nb.info/gnd/118804472
Title:
Gesellschaftslehre
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Enke
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 484 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Die Abstufungen der Gesellschaft (Gemeinschaft und "Gesellschaft")
  • Drittes Kapitel. Die Gruppe
  • Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
  • Index

Full text

Bra, 
nı 
Se 
es 
NT. 
30 Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft. 
gesichts der relativen Selbständigkeit, die das Individuum wesenhaft gegen- 
über der Gruppe besigt ($ 38), schon auf tieferen Stufen zu erwarten, 
besonders bei Situationen wie dem Wetteifer, der Eifersucht und dem 
Kampf, bei denen der Einzelne sich von der Gruppe abhebt. — Das 
Gegenstück hierzu bildet derjenige Typus, bei dem die Abhängigkeit von 
der Umgebung besonders ausgeprägt und auffallend ist. Der so geartete 
Mensch sieht sich fast ängstlich um nach äußeren Zeichen der Anerken- 
nung und legt ein besonderes Gewicht auf solche. Während ursprünglich 
die eigene Gruppe allein das Amt hat, den Wert ihres Genossen zu be- 
stimmen, begnügt er sich nicht mit dem Urteil eines engeren Kreises von 
Menschen, die ihm innerlich nahe stehen oder überhaupt von gleicher 
sozialer Stellung sind; sondern es ist ihm jedermann willkommen, auch 
derjenige, der in seinen eigenen Augen sozial unter ihm steht, ihn seines 
gehobenen Wertes zu versichern und ihm diesen zum Bewußtsein zu 
bringen. Die Abhängigkeit von der Umgebung, die zum Wesen des Selbst- 
gefühls gehört, erscheint hier in "einer krampfhaft gesteigerten, fast karri- 
kierten Form. Man kann diesen Typus als Eitelkeit bezeichnen, ob- 
schon dieses Wort leider keinen eindeutigen Sinn hat. Gewöhnlich denkt 
man bei ihm an eine äußerliche Richtung des Selbstgefühls, durch die ver- 
hältnismäßig unwesentliche Dinge die wichtigste Grundlage des Selbst- 
gefühles bilden. Aber diese Eigentümlichkeit trifft in den meisten Fällen 
auch für den von uns gemeinten Typus zu, freilich aus sekundären Grün- 
den. Denn gerade solche „AÄußerlichkeiten‘“ wie Kleidung und Schmuck, 
Umgangsformen und soziale Beziehungen sind in die Augen springende 
Symptome, durch die weitere Kreise über die soziale Stellung eines Un- 
bekannten aufgeklärt werden, während der engere Kreis der Standes-, 
Berufs- und Familiengenossen, der bei andern Typen als soziale Grund- 
lage für das Selbstbewußtsein genügt, einer derartigen Aufklärung über 
den Wert der Person durch solche äußeren Zeichen nicht bedarf. 
Eine andere besondere Form des Selbstgefühles bildet diejenige, bei 
der der Träger sich seines eigenen Wertes nicht einfach bewußt ist, son- 
dern diesen in einer bestimmten Weise betont: er unterstreicht seinen 
Wert durch betonte Abhebung von andern. In diesem Fall ist das Be- 
wußtsein der Distanz für das Selbstgefühl von grundlegender 
Bedeutung: das Eigenwertbewußtsein gewinnt seine besondere Färbung 
durch den Vergleich mit andern und durch die Überzeugung von der 
eigenen Überlegenheit. Nicht das Ich als in sich ruhendes einzigartiges 
Gebilde, sondern das Ich, dessen Wert durch einen Vergleich festgestellt 
ist, ist für diesen Typus der Gegenstand des Selbstgefühles. Wir können 
diesen Typus als St o1z bezeichnen, einigermaßen in Übereinstimmung 
mit dem freilich auch hier mehrdeutigen Sprachgebrauch. Der Stolze
	        

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The Freedmen’s Savings Bank. Univ. of North Carolina Press, 1927.
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