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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

246 
E(O) = 
u= Su, 
und es hängt dann im wesentlichen nur von der Anzahl der Glieder 
ab, mit wie guter Annäherung man die Tabelle 22 (das Exponential- 
gesetz) wird benutzen können, um die Wahrscheinlichkeit dafür zu 
finden, daß 0 — E(0) < w-v (wo v eine willkürlich gegebene Zahl) 
ist; dagegen spielen die besonderen Formen, welche die Verteilungs- 
zesetze für 0,, 0,, 08 .... haben möchten, und speziell die binomiale 
Form dieser Verteilungsgesetze eine geringere Rolle. 
Selbst wenn das Exponentialgesetz oben als Grenzform für das 
Binomialgesetz abgeleitet ist, ist die Tendenz, diese Grenzform 
anzunehmen, wie früher ($ 155) erwähnt, nichts für die binomialen 
Verteilungsgesetze Charakteristisches, sondern eine Tendenz, welche 
für Polynomien mit vielen, zufällig variierenden 
Gliedern charakteristisch ist, Da der Beweis hierfür indes um- 
fassende mathematische Hilfsmittel verlangt, wollen wir uns an dieser 
Stelle auf ein paar Beispiele beschränken. 
167%. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit dafür, daß die Gesamtzahl der bei 
einem Wurf mit n guten Würfeln erhaltenen Augen innerhalb gegebener Grenzen 
fällt? 
Wenn n=1 ist, kann man 1, 2, 3, 4, 5 oder 6 Augen bekommen; die 
Wahrscheinlichkeit eines jeden dieser Ausfälle wird gleich 1, gesetzt. Ist n=2, 
so haben wir bereits oben ($ 95) die Wahrscheinlichkeit dafür, eine der Summen 
2—12 zu erhalten, gefunden. Wenn n=3 ist, kann man die Wahrscheinlichkeit 
dafür, daß zwei Würfel, welche zusammen x Augen aufweisen, mit einer Würfel- 
seite, welche y Augen ergibt, zusammentreffen, dadurch finden, daß man die für 
n = 2 ermittelten Wahrscheinlichkeiten mit !/, multipliziert. Die Resultate kann 
man in eine Korrelationstabelle (vgl. 8 95) eintragen und in dieser die Wahr- 
scheinlichkeiten für alle Zusammentreffen von x und y, deren Summe eine ge- 
zebene wird, aufsuchen und addieren; dabei findet man folgende (in 216-teln an- 
zegebene) Wahrscheinlichkeiten: Die Wahrscheinlichkeit der 
Summe 
*-mme 
3t Z7 
‚<& 
91 
+ 
UJ ) 27 
Multiplizieren wir nun diese Wahrscheinlichkeiten mit den Wahrscheinlich- 
keiten dafür, daß ein 4. Würfel 1, 2, 3, 4, 5 oder 6 zeigt, so können die hierbei er- 
haltenen Wahrscheinlichkeiten aufs neue in eine Tabelle geschrieben werden, 
und die Wahrscheinlichkeit, daß 4 Würfel eine gegebene Summe aufweisen, läßt 
aich danach durch Addition ermitteln, und so kann man fortfahren.
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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