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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

20 
tirer der Statistik“ bezeichnet, die Statistik der Göttinger Schule 
dagegen als eine der edelsten Wissenschaften gepriesen. 
Die Tabellenstatistik blieb die Antwort nicht schuldig. In der 
Zeitschrift „Germanien“ verteidigte Crome scharf seine Anschauung 
(1808) und bezeichnete die Kritik seines Hauptgegners A. F.Lueder 
(1760—1819) als „das declamatorische Geschwätz des über alles 
raisonirenden, oft nach falschen Ansichten und vorgefaßten Mei- 
aungen deraisonirenden, Hrn. Lueder“. 
Lueder scheint denn auch nicht ganz unschuldig gewesen zu 
sein. Nach seinen Abhandlungen zu urteilen, war er ein heißes 
Blut, ein Mann, der mit Begeisterung sich eine Theorie zu eigen 
machte, um sie bald wieder kurz entschlossen fallen zu lassen. Dies 
tritt in auffallendem Grade in seiner „Kritik der Statistik und 
Politik“ (1812) hervor. Er fällt hier ein scharfes Urteil über die 
von ihm selber früher so gelobte Universitätsstatistik: „Wir wissen 
nicht einmal, wie viel Mark wir in den Knochen ... haben: und 
wir wollen bestimmen die Kraft des Willens ganzer Völker, ihre 
Empfänglichkeit für den Enthusiasmus, ihre Energie und Resignation, 
ihre allgemeine und sittliche Kultur, ihr Vertrauen auf Gott und 
jen Muth ihrer Tugend!“ ($ 155). Die Zahlenangaben seien teils 
yanz falsch und, auf Dienstlügen fußend, teils vollständig irreführend: 
„Entscheidet die Volksmenge, so gilt der eine Kopf, was der 
andere gilt... ein Sully so viel als ein Scharfrichter; ein Kant 
nicht mehr als ein Laternenanzünder“ ($ 90). 
Und ganz dasselbe tritt in seiner leidenschaftlich geschriebenen 
„Kritischen Geschichte der Statistik“ (1817), die fast auf Monomanie 
schließen läßt, zutage. Die Statistik !sei nichts anderes als ein 
Traumbild, die Zahlenangaben seien ungenau. Er spottet über die 
Versuche, durch Verzeichnisse über uneheliche Geburten usw. eine 
„Himmelsbuchführung“ anlegen zu wollen (S. 377); „was man außer 
Bedlam sonst nirgends vereinigte, finden wir vereinigt in unseren 
Statistiken, im Abschnitt von der Staatsverwaltung“ usw. (S. 271). 
Es war nun nicht bloß die Kritik Lueders, die eine Änderung 
der Anschauung bewirkte, auch andere Verhältnisse spielten hinein. 
So mußte der Umstand, daß die Statistik so oft über Macht und 
Bedeutung der Länder prophezeite (vgl. das „Interesse“ bei Achen- 
wall) und damit ein politisches Gepräge erhielt, unausbleiblich zum 
Abfall von der Göttinger Schule beitragen, nachdem die politischen 
Ereignisse zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Unrichtigkeit der 
meisten Prophezeiungen über Deutschland erwiesen hatten.
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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