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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

440 
führten Beispiel sahen wir indes, daß es nicht in allen Fällen notwendig 
ist, eine unbegrenzt fortgesetzte Altersgliederung vorzunehmen, und 
analog wollen wir im folgenden, wo übrigens gerade zu untersuchen 
ist, wie sich die Abhängigkeit der Sterblichkeit vom Alter bestimmen 
läßt, nicht die Zeit t als eine kontinuierliche Ursache berücksichtigen, 
sondern, wie es im allgemeinen geschieht, uns die im Laufe der 
Zeit eintretenden Veränderungen in der Sterblichkeit allein durch 
die Bewegungen in der für Perioden (Jahre, Jahrfünfte, Jahrzehnte 
usw.) von endlicher Größe berechneten mittleren Sterblichkeit 
ausgedrückt denken. 
Als Beispiel einer kontinuierlichen Ursache könnte noch an- 
geführt werden, daß bei denjenigen Versicherungsformen, welche vor 
der Annahme ärztliche Untersuchung verlangen, der von der Ver- 
sicherung übernommene Bestand infolge der bei der ärztlichen Unter- 
suchung getroffenen Auswahl in einer Reihe von Jahren nach der 
Aufnahme eine in der Regel erheblich geringere Sterblichkeit auf- 
weisen wird als der ohne eine solche Auswahl angenommene Ver- 
sicherungsbestand (vgl. $ 49); es könnte daher bei der Untersuchung 
der Sterblichkeit unter Lebensversicherten diese auch als eine Funktion 
der Versicherungszeit bestimmt werden, worauf wir im übrigen an 
dieser Stelle nicht näher eingehen. 
291. Indem wir uns nach obigen Ausführungen im folgenden 
darauf beschränken, die Abhängigkeit der Sterblichkeit vom Alter zu 
betrachten, können wir zu dem im $ 287 behandelten Beispiel zu- 
rückkehren. Obgleich die Sterblichkeit auf den verschiedenen Alters- 
stufen in Gruppe E größer als in Gruppe G war, wurde die 
summarische Sterblichkeit für Gruppe G größer als für Gruppe E, 
weil sich erstere aus verhältnismäßig mehr älteren Personen zu- 
sammensetzte als die zweite Gruppe. Will man die Ursachen dieser 
verschiedenen Altersgliederung näher untersuchen, so ist hinsichtlich 
des benutzten Beispiels speziell zu betonen, daß der Zugang zur 
Gruppe der Eisenbahner in der Regel im jüngeren Alter erfolgt als 
der zur Gruppe der Geistlichen; hinzu kommt indes, was im all- 
gemeinen auch über die besonderen Verhältnisse des Beispiels hinaus 
im allgemeinen Gültigkeit hat, daß, wenn die Sterblichkeit in Gruppe 
G auf sämtlichen Altersstufen kleiner als in Gruppe E ist, schon 
aus dem Grunde erwartet werden kann, daß die erste Gruppe schließlich 
aus relativ mehr älteren Individuen bestehen muß als die zweite. 
Man wird hierbei vor die wichtige Frage gestellt, welchen 
Einfluß die Sterblichkeit aufdie Altersgliederung hat.
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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