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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

30 
Fast gleichzeitig wirkte Deparcieux (1703—1768) in Frank- 
reich. Sein berühmter Essat sur les probabilites de la duree de la 
vie humaine erschien im Jahre 1746. Er beschäftigte sich teils mit 
den Resultaten von zwei noch nicht ausgestorbenen Ton- 
tinen, vollständig korrekt berechnend, wie viele Personen dem Tode 
ausgesetzt gewesen seien. Daß andere Beobachtungsreihen ganz ab- 
geschlossen waren, vereinfachte die Aufgabe wesentlich. So unter- 
suchte er Sterbelisten der Benediktinermönche, die in der 
Periode von 1607—1669 im Alter von 17—25 Jahren ins Kloster 
traten und im Jahre 1745 vollständig ausgestorben waren. Das Ma- 
terial wird für die ganze Periode geschlossen behandelt. Es wäre 
eine nur geringe technische Mehrarbeit gewesen, die Beobachtungs- 
reihen in Perioden zu zerlegen und dann für jede Periode die An- 
zahl von Personen festzustellen, die in jedem Altersjahr dem Tode 
ausgesetzt waren. Zu jener Zeit bevorzugte man oft ungeteilte Be- 
obachtungsreihen, weil man kein Auge hatte für die überaus großen 
Verschiebungen in der Sterblichkeit von einer Periode zur anderen. 
Für das Studium der Geschichte der Sterblichkeit ist eine Tafel wie 
die für die Benediktinermönche berechnete von großer Wichtigkeit. 
Deparcieux hat auch verschiedene unvollkommene Tafeln mitgeteilt, 
die übrigens mit geringer Mehrarbeit technisch unangreifbar hätten 
gemacht werden können. 
Um schnell die mittlere Lebensdauer berechnen zu können, schlägt 
Deparcieux eine recht unvollkommene Methode vor, die noch ein 
paar Menschenalter leben sollte. Er geht davon aus, daß die mittlere 
Lebensdauer größer sei als der Quotient, den man durch Division 
der Volkszahl mit der jährlichen Geburtenzahl erhalte. Versuche 
man dagegen eine entsprechende Berechnung mit Todesfällen, dann 
würde man als Ausdruck für die mittlere Lebensdauer eine allzu große 
Zahl erhalten. Deshalb müsse man als Nenner die Durchschnittszahl 
aus Todesfällen und Geburten benutzen. Allerdings war die Unsicher- 
heit solcher Methode damals lange nicht so groß wie heutzutage, 
da die Geburtenzahl sehr oft der Anzahl von Sterbefällen un- 
gefähr gleich kam; trotz solcher Mängel aber darf gesagt werden, 
daß der Sterblichkeitsstatistik eine rationelle Grundlage geschaffen war. 
Auch in anderen Ländern erschienen verdienstvolle Arbeiten 
über dieses Gebiet, so in England; und man machte große Fort- 
schritte in den Versicherungsberechnungen. In dieser Beziehung soll 
für Dänemark der Mathematiker Tetens (1738—1807) erwähnt 
werden, dessen „Einleitung zur Berechnung der Leibrenten und An-
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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