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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

61 
keit solcher Beweisführung braucht heute, wo man über weit bessere 
Beobachtungen verfügt, nicht hingewiesen zu werden. 
Die Sterblichkeits- und Trauungsquotienten sollen nach Quetelet 
als typische Eigenschaften des Durchschnittsmenschen zu betrachten 
sein. Eine einfache Probe wird uns zeigen, daß dieses keineswegs 
zutrifft. Wenn man z. B. für eine Periode die Heiratswahrschein- 
lichkeit für beide Geschlechter und die einzelnen Altersklassen be- 
rechnet hat, kann man auf dieser Grundlage für ein einzelnes Jahr 
ein „Budget“ der Eheschließungen aufstellen. Es wird sich dann 
in der Regel, auf Grund der fortwährenden Verschiebungen inner- 
halb der Bevölkerung, zeigen, daß sich die Zahl der Trauungen ver- 
schieden ergibt, je nachdem man die Zahl der Bräute oder der 
Bräutigame berechnet. Es müssen sich also notwendigerweise die 
Wahrscheinlichkeitswerte mit den Verschiebungen innerhalb der 
Bevölkerung ändern; lägen feste, unveränderliche Naturgesetze vor, 
würden solche Verschiebungen nicht denkbar sein. 
Übrigens ist schon deshalb die Theorie des Durchschnittsmenschen 
nicht anwendbar, weil eine Verhältniszahl wie der Sterblichkeits- 
quotient überhaupt nicht als Eigenschaft eines einzelnen Menschen 
betrachtet werden kann. Beträgt die Sterblichkeit 2 Proz. der Be- 
völkerung, so besagt dies nur soviel, daß unter 100 zwei sterben 
werden; von 100 Durchschnittsmenschen, welche also alle genau 
dieselben Eigenschaften hätten, würden aber alle gleichzeitig vom 
Tode betroffen werden oder alle am Leben bleiben. 
Unklar ist auch der Queteletsche Begriff einer tendance au 
mariage. In Wirklichkeit ist die Heiratsfrequenz ein kombinierter 
Ausdruck, ein Ausdruck nämlich sowohl für die Häufigkeit des 
Sieges der Menschen über die sich der Verehelichung entgegen- 
stellenden Schwierigkeiten als auch für den Wunsch, verheiratet zu 
werden. Quetelet unterscheidet allerdings eine scheinbare von einer 
wirklichen Zuneigung zur Ehe (Systeme social, S. 77 ff.); man könne 
zur Ehe geneigt sein, ohne jemals verheiratet zu werden, ebenso 
wie ein Spieler, trotz guter Chancen zu gewinnen, doch ständig 
verlieren kann. Wenn man mit großen Zahlen operierte, würde 
sich jedoch, wie er meint, der Unterschied ausgleichen; kurz 
und gut, er hat für den eigentlichen Kern der Sache kein Auge 
gehabt. 
43. Auf dem Gebiete des rein Physischen, wo es sich um die 
Anthropometrie handelte, dürften die Verdienste Quetelets am 
unbestreitbarsten sein. Hier hat er interessante und anregende
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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