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Statistik der Evangelischen Liebestätigkeit (Halboffene und Offene Fürsorge) und Jugendarbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Statistik der Evangelischen Liebestätigkeit (Halboffene und Offene Fürsorge) und Jugendarbeit

Monograph

Identifikator:
1785255827
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188456
Document type:
Monograph
Title:
Statistik der Evangelischen Liebestätigkeit (Halboffene und Offene Fürsorge) und Jugendarbeit
Place of publication:
Berlin-Dahlem
Publisher:
Wichern-Verl.
Year of publication:
1928
Scope:
XIII, 689 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Fürsorge- und Jugendarbeit in den Provinzen und Ländern. Geordnet nach den Evangelischen Kreis-Wohlfahrtsdiensten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse
  • Drittes Kapitel. Liquidation der alten Formen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens; Beginn innerer Neubildungen
  • Viertes Kapitel. Die Freiheitskriege: 1809, 1813
  • Fünftes Kapitel. Weitere kämpfe gegen Frankreich; Wiener Kongreß; Heilige Allianz
  • I. Sachregister
  • II. Personenregister

Full text

Die Freiheitskriege: 1809, 18183. 3538 
nicht mehr möglich, von Preßburg her in den Kampf ein⸗— 
zugreifen; zu spät benachrichtigt, erschien er erst nach Abbruch 
des großen Ringens auf dem Schlachtfeld. Übrigens würde 
auch sein früheres Auftreten schwerlich etwas an dem Endaus⸗ 
zgang geändert haben. 
Einen Endausgang aber bedeutete die Schlacht von Wagram. 
Denn wenn die Hsterreicher auch ihren Rückzug in guter Ordnung, 
noch 60 000 Mann stark, antraten, so war doch schon ihr Aus— 
biegen von Wien hinweg, nach Böhmen, verhängnisvoll; zudem 
wurde der Rest noch einmal bei Znaim, am 10. Juli, geschlagen. 
Nach der Schlacht bei Znaim suchte Karl einen Waffen⸗ 
stillstand nach, sehr gegen den Willen seines kaiserlichen Bruders; 
denn Franz glaubte noch immer an die Möglichkeit eines Um— 
schlags; und in der Tat waren Erzherzog Johann und Erz⸗ 
herzog Joseph, der Palatin von Ungarn, schon im Begriffe, 
neue Operationen einzuleiten, die zunächst das Heer Karls seinen 
Bedrängern entziehen sollten. 
Napoleon nahm, gegen den Rat zahlreicher seiner Gene— 
räle, den Waffenstillstand an. Was ihn dabei bestimmte, war 
einmal die allgemeine Lage. Rußland hatte ihn im Kampfe 
gegen Osterreich nur lau unterstützt; er vermeinte mit ihm 
über kurz oder lang abrechnen zu müssen. Die Engländer ver— 
harrten nach wie vor im Kriege; eben jetzt lief wieder einmal die 
Nachricht um, daß sie in Norddeutschland landen würden. Vor 
allem aber: würde eine offene Gegnerschaft Rußlands und das 
Erscheinen der Engländer auf deutschem Boden nicht die Er— 
hebung Deutschlands bedeuten? Die Furcht vor ihr war wohl 
jetzt bereits eins der bestimmenden Motive des Imperators. 
Denn schon griffen auf deutschem Boden Stimmungen immer 
weiter um sich, wie sie der österreichische Kriegsdichter des 
Jahres 1809 in die Strophe geformt hat: 
Welches Volk sich selbst empfunden, 
Ward vom Feind nie überwunden; 
Welches Volk dem Tod sich weihet, 
Wird vom Siege stets erfreuet. 
Alles opfert hohem Streben; 
In dem Tode liegt das Leben. 
Lamprecht, Deutsche Geschichte. IX.
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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