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Arbeiterschaft und Kolonialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiterschaft und Kolonialpolitik

Monograph

Identifikator:
1786228629
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-177385
Document type:
Monograph
Author:
Fabian, Dora http://d-nb.info/gnd/119486555
Title:
Arbeiterschaft und Kolonialpolitik
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Laub
Year of publication:
1928
Scope:
46 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Das Eingeborenenproblem
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Arbeiterschaft und Kolonialpolitik
  • Title page
  • Kolonien als Einwanderungsgebiete
  • Die handels- und wirtschaftspolitische Bedeutung der Kolonien
  • Das Eingeborenenproblem
  • Braucht Deutschland Kolonien ?
  • Die Aufgaben der Internationale
  • Contents

Full text

praktisch von dem eines Sklaven nicht unterschieden. Diese 
Gesellschaft, der auch fast alle Pflanzungen in Belgisch-Kongo 
gehören, wo eine Stadt nach. ihr. „Leverhulm“, der Hauptaus- 
fuhrhafen für Palmöl „Sunlight‘“ heißt, zahlt nach den amtlichen 
Veröffentlichungen in Belgisch-Kongo ihren Arbeitern einen 
Durchschnittswochenlohn von 2 belgischen Francs und. „Ver- 
köstigung‘“. Diese besteht aus % kg Reis, 100 g geräuchertem 
Fisch und 10 g Salz. In dem Inneren des Landes, in Ifik, er- 
halten die Plantagenarbeiter nur 2 Francs ohne jede Verkösti- 
gung. Die Zahl der Arbeiter der „Huileries de Congo belge“, 
die unter diesen Bedingungen leben, beträgt. 20 000—30 000. 
Bisher hat keine belgische Regierung und kein belgischer 
Außenminister hier. Wandel geschaffen! 
Trotz allem aber läßt sich die Unabhängigkeitsbewegung 
der Eingeborenen nicht mehr aufhalten, und alle Versuche, gegen 
sie vorzugehen, müssen scheitern. Das Stadium, in dem men- 
schenfreundliche Europäer mit den armen unglücklichen Far- 
bigen Mitleid haben mußten und ihnen helfen wollten, ist vorbei. 
Die Eingeborenen haben längst bewiesen, daß das Recht auf 
ihrer Seite ist, und daß sie den ernsten Willen-und die Kraft 
haben, dem Recht zum Siege zu verhelfen. Es handelt sich für 
Europa heute nicht mehr um Mitleid, sondern um ein Partei- 
ergreifen nicht allein für die Sache eines moralischen Rechts, 
sondern für das historische Recht und den geschichtlichen Fort- 
schritt. Es sollte uns zu denken geben, wenn ein so nüchterner 
und gründlicher Sachkenner wie Haushofer („Zeitschrift für 
Geopolitik‘“ IV, 22), sagt: 
„Eine so verlogene, nur.im Augenblick verschleierte Gewalt- 
politik wie sie Innereuropa gegenüber noch angewendet wird, 
würde sich im indopazifischen Raum zur Zeit nicht einmal in 
den nach der alten Kolonialmethode noch verwalteten Gebieten 
durchführen lassen, so in Indochina, Insulinde oder einzelnen 
Kronkolonien, ohne daß man Aufstände oder Streik- und 
Boykottbewegungen in Kauf nehmen müßte, die bei der Arbeits- 
losigkeit der Industriestaaten gefährliche Rückschläge in der 
Heimat üben würden.‘ Die Bürgerlichen rechnen mit der Be- 
wegung der Eingeborenen und der Aktion des europäischen 
Proletariats als mit einer historisch notwendigen ‘Tatsache. 
Sollen wir ihre Rechnung täuschen? 
Braucht Deutschland Kolonien? 
Daß in dem heutigen Stadium der weltkapitalistischen Ent- 
wicklung die .Kolonialpolitik nichts sein kann als eine Profit-
	        

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Arbeiterschaft Und Kolonialpolitik. Laub, 1928.
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