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Arbeiterschaft und Kolonialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiterschaft und Kolonialpolitik

Monograph

Identifikator:
1786228629
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-177385
Document type:
Monograph
Author:
Fabian, Dora http://d-nb.info/gnd/119486555
Title:
Arbeiterschaft und Kolonialpolitik
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Laub
Year of publication:
1928
Scope:
46 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Aufgaben der Internationale
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Arbeiterschaft und Kolonialpolitik
  • Title page
  • Kolonien als Einwanderungsgebiete
  • Die handels- und wirtschaftspolitische Bedeutung der Kolonien
  • Das Eingeborenenproblem
  • Braucht Deutschland Kolonien ?
  • Die Aufgaben der Internationale
  • Contents

Full text

ganismus, in dem eigenes Leben ‚pulsiert. Darum geht es 
nicht an, daß sie schweigt, wenn eines ihrer Mitglieder gegen 
die Pflicht der internationalen Solidarität, gegen die höchste 
und heiligste Pflicht einer proletarischen Partei, verstößt. 
Wollen wir nicht papierene Resolutionen nach dem Muster der 
bürgerlichen Verträge fassen, so darf es nicht sein, daß eine 
Partei sich in die Kolonialabenteuer ihrer Regierung stürzt, 
wie die französische in die unselige Marokkoaffäre, und die 
Internationale dazu schweigt, weil es die Angelegenheit dieser 
Partei sei. Es gibt nicht Angelegenheiten ein- 
zelner Parteien, es gibt nur Verpflichtungen 
gegenüber jener mächtigen und umfassenden 
Gesamtheit von Parteien, der wir alle mit 
Stolz angehören. ; 
_ Ohne diesen Willen, ohne dieses erneute Bekenntnis ist die 
Kolonialfrage schlechterdings nicht zu lösen. 
Ja, tiefer noch muß die Internationale eingreifen in das Leben 
der Einzelparteien, Selbst Fragen von scheinbar nur inner- 
politischer Bedeutung sind nicht zu behandeln, losgelöst von 
der internationalen Verbundenheit. Ginge etwa die deutsche 
Partei in eine Regierung mit einer bürgerlichen Partei, die 
vor kurzem erst in ihrem Wahlaufruf die Wiedererlangung der 
ehemaligen deutschen Kolonien für eines ihrer vornehmsten Ziele 
erklärte, von dem sie niemals abgehen werde, so wäre auch 
das eine Frage, die die Internationale angeht. Gewiß, diese 
Fragen werden sich niemals durch internationale Beschlüsse 
regeln lassen. Aber zur Rechenschaft ziehen kann und muß die 
Internationale alle Parteien, sobald es ihr notwendig erscheint. 
Hier darf keine falsche Rücksicht gelten, man dürfe sich nicht 
einmischen in die Angelegenheiten anderer Staaten, Es darf für 
die Internationale nicht Fragen geben, die an den Landesgrenzen 
aufhören; es gibt nur eine Frage: die der Zukunft des Sozialis- 
mus.. Wenn die Internationale sich dieses Recht der Kontrolle 
nimmt,. dann hat sie eine Macht, die stärker ist als alle Be- 
schlüsse, eine moralische Macht, von deren Wirksamkeit sich 
jede einzelne Partei vor jeder wichtigen politischen Entschei- 
dung.leiten lassen wird.. 
Die Kolonialfrage bildet einen Prüfstein dafür, ob dieses 
Maß von unbedingter, von keinem anderen Gesichtspunkte als 
dem der Zukunft der Arbeiterklasse geleiteter, zur gegenseitigen 
Verantwortung bereiter Solidarität innerhalb der Internationale 
schon erreicht ist. Nur ihr allein kann es gelingen, die in den 
erwachten Völkern vereinzelt fließenden Ströme der Freiheits- 
bewegung zusammenzufassen zu jener letzten großen Kraft, die 
der Sozialismus in den um ihre Freiheit ringenden Menschen 
geschaffen hat.
	        

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Arbeiterschaft Und Kolonialpolitik. Laub, 1928.
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