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Arbeiterschaft und Kolonialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Arbeiterschaft und Kolonialpolitik

Monograph

Identifikator:
1786228629
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-177385
Document type:
Monograph
Author:
Fabian, Dora http://d-nb.info/gnd/119486555
Title:
Arbeiterschaft und Kolonialpolitik
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Laub
Year of publication:
1928
Scope:
46 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Der moderne Imperialismus. 
151 
meidlich hielt, wenn sie erst zur vollen Reife gelangt seien. Da 
gegen scheint es heute nicht notwendig zu sein, den politischen 
Zusammenhang des beherrschten Volkes mit dem herrschenden 
Volke zu beenden, wenn das Ziel einer nationalen Selbstver 
waltung erst erreicht ist. Das herrschende Volk hat seit langem 
die Absicht aufgegeben, dem beherrschten seine Eigenart aufzu 
drücken; es ist, soweit Tochtervölker und andere Völker europä 
ischer Abstammung in Frage kommen, längst zur Einsicht gelangt, 
daß ein Zusammenarbeiten verschiedener Völkerarten die Erfüllung 
gemeinsamer Reichszwecke nicht gefährdet, sondern erleichtert. Es 
ist denkbar, daß in fernen Zeiten der Imperialismus, der als Be 
herrschung eingeborener Völker erscheint, sich mit jenem Impe 
rialismus verbinden mag, der die Mitarbeiterschaft der eigenen zu 
Tochtervölkern herangereiften Stammesgenossen erstrebt. Dann 
werden beherrschte Gebiete wie Indien, und Tochterstaaten wie 
Kanada, zu einem Reichsverbande mit dem Mutterlande zusammen 
geschlossen werden. 
Soweit eine Beteiligung an den Pflichten des Reiches in Frage 
kommt, hat Indien heute schon Anteil an denselben genommen. An 
vielen Orten der Welt haben indische Truppen neben britischen ge 
kämpft. Überdies bildet Indien und mit ihm die übrigen Einge 
borenengebiete des britischen Reiches wirtschaftlich weit mehr eine 
«Provinz», einen Teil dieses Reiches, als etwa Tochterstaaten, wie 
Kanada, die mit den Mitteln der Zollpolitik eine möglichst weit 
gehende wirtschaftliche Selbständigkeit zu erreichen suchen. 
Die Hauptschwierigkeit, die Gebiete, in denen der Imperialismus 
als Herrschaftsverhältnis einer hochstehenden Rasse über tiefer 
stehende Völkerschaften begonnen hat, zu vollwertigen Reichsteilen 
zu machen, liegt nicht auf der Seite formaler Verfassungsfragen. 
Es ist durchaus möglich, daß dieser weitausblickende Gedanke sich 
nie wird verwirklichen lassen, weil die Spannung, die zwischen den 
Herrschern und den Beherrschten besteht, — zum mindesten in der 
Masse der Bevölkerung —, allezeit zu groß sein wird, als daß eine 
Mitarbeit möglich wäre, wie sie heute zwischen England und 
seinen Kolonien mit Selbstverwaltung angebahnt wird. Soweit 
es sich um die Auslese des Beamtentums handelt, ist ein Verständnis 
zwischen Herrscher und Beherrschten erreichbar. Die Masse der 
Europäer verachtet jedoch die Eingeborenen, soweit sie sie nicht
	        

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Aktive Währungspolitik. Freiland-Freigeld-Verlag, 1921.
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