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Entwicklungsbedingungen und Aufgaben der modernen Wirtschaftstheorie

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Bibliographic data

fullscreen: Entwicklungsbedingungen und Aufgaben der modernen Wirtschaftstheorie

Monograph

Identifikator:
1786252589
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-192849
Document type:
Monograph
Author:
Lukas, Eduard http://d-nb.info/gnd/11731532X
Title:
Entwicklungsbedingungen und Aufgaben der modernen Wirtschaftstheorie
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Kohlhammer
Year of publication:
1928
Scope:
41 S
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Entwicklungsbedingungen und Aufgaben der modernen Wirtschaftstheorie
  • Title page
  • Contents

Full text

Ahnlich liegt aber auch die Lehre der Physiokraten 
nicht umsonst in einer Zeit, in der mit zunehmender Geld— 
wirtschaft die Existenz der Grundrente als einer mehr oder 
minder allgemeinen mit der Bewirtschaftung von Grund und 
Boden verbundenen Einkommensart u. a. im stellenweise recht 
hohen Pachtschilling immer deutlicher wird. Gleichzeitig ist die 
theoretische Formulierung der physiokratischen Forderung nach 
einer die Landwirtschaft begünstigenden Wirtschaftspolitik sicher— 
lich auch insofern aus dem damaligen Wirtschaftszustande 
geboren, als in der Tat für den heute Rückblickenden die 
agrarpolitischen Zustände damaliger Zeit sehr im Argen lagen. 
Ferner: Daß das „Arbeitssystem“ — wenn wir es so 
nennen sollen — eines Smith oder eines Ricardo gerade 
auf dem industriell früh entwickelten Boden Englands wuchs, 
darf uns ebensowenig wundernehmen, wie die Tatsache, daß 
es gerade die Engländer waren, die das Prinzip des Frei— 
handels und des laissez-faire, laissez passer besonders nach— 
drücklich vertraten. Ist das letztere einerseits schon seitens 
der Physiokraten in verständlicher Reaktion gegen die Bevor— 
mundung der Wirtschaft durch den merkantilistischen Staat und 
unter dem Eindrucke naturrechtlicher Doktrinen angenommen, 
so spielt bei den Engländern andererseits ihre wirtschaftliche 
Stellung gegenüber den anderen Nationen hier herein. Sie 
sahen die Vorteile des Freihandels besonders rosig, weil der Frei— 
handel damals ihnen nur Vorteile und keine nennenswerten 
Nachteile bringen konnte. Die Praxis bestimmte die Theorie, 
unter anderem wenigstens, aber in einer Weise, vor der wir 
uns hüten müssen. Denn für objektive Forschung wenigstens 
soll das Wort nicht gelten, daß „der Wunsch der Vater des 
Gedankens“ sei. Am wenigsten in einer Wissenschaft, deren 
Gegenstand die unmittelbarsten Interessen der Menschen in 
so weitgehendem Maße berührt, wie es Whately kennzeichnet, 
wenn er einmal sagt: „Die Theoreme des Euclid würden 
nicht einstimmig angenommen sein, wenn sie in unmittel— 
barer Beziehung zum Reichtum und Genießen der Individuen 
ständen.“ 
2
	        

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Entwicklungsbedingungen Und Aufgaben Der Modernen Wirtschaftstheorie. Kohlhammer, 1928.
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