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Der deutsche Buchhandel

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Bibliographic data

fullscreen: Der deutsche Buchhandel

Monograph

Identifikator:
178663418X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-172143
Document type:
Monograph
Author:
Pfeiffer, Hermann http://d-nb.info/gnd/1055150625
Title:
Der deutsche Buchhandel
Place of publication:
Dessau
Publisher:
Dünnhaupt
Year of publication:
1928
Scope:
VI, 90 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Zweige des deutschen Buchhandels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der deutsche Buchhandel
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Die Organisation des deutschen Buchhandels
  • III. Die Zweige des deutschen Buchhandels
  • IV. Der Buchhandel als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung
  • V. Eignung und Bildung für den Beruf des Buchhändlers
  • VI. Die Ausbildung zum Buchhändler
  • VII. Berufsaussichten, Gehalts- und Angestelltenverhältnisse
  • VIII. Verbände und Vereine der Gehilfen und Angestellten des deutschen Buchhandels
  • IX. Buchhändlerische Fachblätter
  • X. Buchhändlerische Bibliographie

Full text

48 III. Die Zweige des deutschen Buchhandels. 
an erster Stelle wären zu erwähnen: Jacques Charles Brunet, Manuel 
du libraire et de amateur de livres, der in Paris von 1860—80 in 
sechs Teilen mit Ergänzungsbänden erschien und 1921 eine anasta- 
tische Neuauflage in Berlin erlebte, und Friedrich August Ebert, 
Allgemeines bibliographisches Lexikon, das 1821—30 in Leipzig in 
zwei Bänden erschien. Hervorragende bibliographische Beachtung 
fanden die Wiegendrucke. Ihre Verzeichnung dürfte mit dem „Ge- 
samtkatalog der Wiegendrucke“, der im Verlag von Karl W. Hierse- 
mann erscheint, einen vorläufigen Abschluß finden. Der Antiquar 
muß hier auf ein Buch verwiesen werden, das zum unbedingten Rüst- 
zeug. jedes Buchhändlers gehört. Es ist das „Handbuch der Biblio- 
graphie‘“ von Georg Schneider im gleichen Verlage. 
In den Handbüchern sind zumeist keine Preisangaben enthalten, 
wohl aber Mitteilungen über Seltenheit und manches andere, was die 
Preisfestsetzung erleichtert. Dazu gilt es vor allem, neben der 
Beobachtung der Kataloge von führenden Antiquariaten die Auk- 
tionen zu verfolgen. Eine Zusammenstellung findet sich auch regel- 
mäßig in dem „Jahrbuch der Bücherpreise“, das seit 1907 im 
Verlag von Otto Harrassowitz in Leipzig erscheint. 
„Aber trotz dieses großen Apparate,“ sagt Max Weg in seiner lesens- 
werten Schrift: Das deutsche wissenschaftliche Antiquariat „hat es noch 
kein Antiquar zur Unfehlbarkeit gebracht. Böcke schießt jeder, jahrelange 
Erfahrung kann nicht verhindern, daß man Bücher zu hoch, oder, was viel 
schlimmer und nicht so leicht gutzumachen ist, zu niedrig. einschätzt. Eine 
Flut von Bestellungen öffnet dem Antiquar, welcher sich geirrt hat, die 
Augen, wenn es schon zu spät ist, den Fehler gutzumachen, er merkt, daß 
er wieder einmal durch Schaden klug geworden ist.“ Und an anderer Stelle 
lesen wir: „Der Antiquar kann sich nicht in das Alte zurückziehen, er muß 
das Neue mit gleicher Aufmerksamkeit verfolgen wie der Sortimenter. Dem 
das Neue von heute wird morgen alt sein und ihm anheimfallen ..... Das 
Gefühl, seine Kraft nicht zersplittern zu dürfen, beseelt jeden denkenden 
Antiquar, er fühlt, daß es ihm unmöglich ist, das Ganze zu beherrschen, 
er weiß, daß er nur etwas leisten kann, wenn er seine Kraft auf einem 
Einzelgebiet vereinigt — er wird Spezialist. Wir haben Spezialantiquariate 
für Naturwissenschaft, Medizin, Theologie usw. usw.“ 
Neben dem wissenschaftlichen Antiquariat hat sich ein besonderer 
buchhändlerischer Handelszweig als „Großantiquariat“ oder „Rest- 
buchhandel“ entwickelt. Dieser Handel widmet sich dem Ankauf 
von Auflageresten, die vielfach von den Verlegern abgestoßen wer- 
den, um aus toten Lagerbeständen neue Werte zu schaffen, wenn 
auch hieraus buchmäßig Verluste entstehen. Solche Bücher werden, 
wie der Fachausdruck lautet, „verramscht“. Ihr Ladenpreis ist auf- 
gehoben. Sie gehen, soweit der Sortimentsbuchhandel dafür nicht 
aufnahmefähig ist, zuweilen in großen Posten an die Warenhäuser, 
denen sie bei Gegenüberstellung des ehemaligen Ladenpreises und 
des nunmehr beliebig festgesetzten Verkaufspreises den Ruf beson- 
derer Billigkeit der Warenhausartikel in den Augen des Käufer- 
publikums verstärken.
	        
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Statistik Der Evangelischen Liebestätigkeit (Halboffene Und Offene Fürsorge) Und Jugendarbeit. Wichern-Verl., 1928.
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