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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1789410827
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-174483
Document type:
Monograph
Title:
Die Praxis der bürgerlichen Klassenjustiz im Kampfe gegen die revolutionären Bewegungen der Werktätigen, nationalen Minderheiten, Kolonial- und Halbkolonialvölker
Edition:
Als Ms. gedr
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Mopr Verl.
Year of publication:
1928
Scope:
124 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Ausnahmegesetzgebung gegen die Werktätigen und ihre Organisationen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

—NO4E— 
Fabriken in Flandern und Deutschland (Barmen), das Verbot der 
Ausfuhr schlesischer Garne!), der Stillstand des Handels nach Ost- 
und Westindien schädigten alle diese Manufakturen außerordent- 
lich und nötigten sie zu erheblicher Beschränkung ihrer Produktion. 
Denselben Weg nahmen auch die Färbereien für Seide und Garn, 
die mit der Textilfabrikation und der von der Ostindischen Kom- 
pagnie betriebenen Einfuhr des Indigo?) aufkamen und mit ihrem 
Rückgang verfielen. Um 1743 zählte man 27 Färbermeister mit 
ca. 80 Knechten, 40 Jahre später nur noch 15 mit 35 Gehilfen. 
Die Haarlemer Färbereien arbeiteten auch für Amsterdamer Fabri- 
ken, was die Amsterdamer vergeblich zu verhindern suchten. 
Wie an anderen Orten, so hat man auch in Haarlem ver- 
sucht, durch künstliche Mittel dem Verfall der Industrie Einhalt 
zu gebieten. In der Mitte des 18. Jahrhunderts ordnete auf Wunsch 
der Fabrikanten die städtische Regierung an, daß die Insassen 
der milden Stiftungen nur inländische Stoffe zu tragen hätten; 
außerdem wurde jetzt die Zulassung zur Fabrikation strenger als 
bisher von der Zugehörigkeit zu den Gilden abhängig gemacht, 
überhaupt die zünftlerische Abgeschlossenheit, soweit die Produk- 
tion in Betracht kam, schärfer betont; 1755 wurde weiter das 
Packen von Leinwand, die nicht innerhalb der Stadt fabriziert 
war, das Packen und die Ausfuhr von Geräten und Werkzeugen 
streng verboten?). Ferner schrieb man Prämien aus auf die Her- 
stellung gewisser Textilfabrikate oder gewisser Färbungen, die man 
bisher noch nicht in der Qualität wie im Orient hatte herstellen 
können, so das Rotfärben der Gaze. Diese Bestrebungen positiver 
und negativer Art hatten doch nur geringen Erfolg. Die Sucht, 
sich in fremde Stoffe zu kleiden, ließ sich durch solche Vorschriften 
nicht austreiben; und das strengere Verfahren im Zunftwesen war 
ganz ungeeignet, die auswärtige Konkurrenz zu beseitigen. Die 
ausgelobten Prämien führten zu einigen guten Ergebnissen. Eine 
wichtige Folge dieser Bewegung war die im Jahre 1750 stattfindende 
Errichtung ‚der „Hollandsche , Maatschappl] van 
Wetenschappen‘“‘ in Haarlem, der ersten ihrer Art in den 
1) Über diese Verbote von 1759 und 1765 vgl. Zimmermann, Leinen- 
gewerbe, S. 109, 122. 
2) Vgl. hierüber Koenen, Voorlezingen, S. 94f. 
3 Allan IV, S. 6131.
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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