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Die Eisenindustrie in Südrußland

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Bibliographic data

Object: Die Eisenindustrie in Südrußland

Monograph

Identifikator:
897231309
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-12220
Document type:
Monograph
Author:
Sawelieff, Maximilian http://d-nb.info/gnd/1036372987
Title:
Die Eisenindustrie in Südrußland
Place of publication:
Weida i. Th.
Publisher:
Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (130 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Eisenindustrie in Südrußland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil. Geschichte der Eisenindustrie in Südrußland
  • Zweiter Teil. Die südrussische Eisenindustrie in der Gegenwart
  • Schluß

Full text

111 
Alle erwähnten Tatsachen führen uns za dem Schlüsse, daß der 
Absatz von Eisenbahnmaterial für die südrussischen Eisenwerke kein 
günstiger sein kann. Trotzdem ist aber dieser Zweig der Produktion 
der rentabelste. Das letztere erklärt sich vollkommen und allein 
durch die hier herrschenden besonderen Absatzverhältnisse. Schon ans 
der Tabelle S. 110 geht klar hervor, daß der überwiegende Teil der 
Konsumtion von Eisenbähuartikeln dem Staate zukommt, in seinen 
Händen befinden sich etwa 70 °/ 0 aller russischen Eisenbahnen. 
Faktisch erstreckt sich seine Macht auch auf den größten Teil der 
Privatbahnen. Das hängt damit zusammen, daß die meisten der 
Privatbahngesellschaften von dem Staate garantierte Obligationen 
ausgegeben haben. Wenn aber die privaten Eisenbahngesellschaften 
in Rußland solche Obligationskapitalien verbrauchen, so müssen sie 
das nach russischen Gesetzen unter Regierungskontrolle tun. Die 
Kontrolle führt hier nun gewöhnlich dazu, daß sich die Bestellungen 
solcher Gesellschaften nach derselben Regel wie für staatliche Be 
stellungen vollziehen. Diese Regeln und Bestimmungen, die für die 
Staatsbestellungen charakteristisch siiad, bestehen in folgendem: 
Die Verteilung der Staatsbestellungen befindet sich in den Händen 
des sog. „Komitees für die \ erteilung der Staatsbestellungen“, welches 
aus den Vertretern der verschiedenen Ministerien zusammengesetzt ist. 
Zuerst wurde es, obwohl unter einem anderen Namen, im Jahre 1900 
geschaffen und sollte für die drei folgenden Jahre Geltung haben. 
Es stellte damals für die Jahre 1900—1902 im voraus die Preise 
fest, die bedeutend höher waren als die Marktpreise. Im Jahre 1902 
hat es seinen gegenwärtigen Namen bekommen und hat seitdem als 
eine ständige Organisation funktioniert 1 . 
Die Aufgabe des Komitees besteht darin, daß es die Preise und 
die Bedingungen einerseits und die Verteilung der Bestellungen unter 
die einzelnen Werke andererseits bestimmt. Die Bestellungen werden 
nur denjenigen Werken zugewieseu, die schon vor dem Jahre 1902 
für den Staat gearbeitet haben. Die anderen Werke, die z. T. auch 
günstigere Bedingungen bieten, bleiben überhaupt unberücksichtigt. 
Daher ist die Zahl der Lieferanten auf eine kleine Gruppe, meistens 
von alten Unternehmungen, künstlich begrenzt 1 2 . 
Die Preise für Schienen sind gegenwärtig vom Komitee auf 
112 Kop. festgesetzt. Diese Preise, die wir schon analysiert und 
als außerordentlich gewinnbringend fanden, haben nicht nur die Staats 
bahnen und die Gesellschaften, deren Obligationsschulden vom Staate 
garantiert sind, zu zahlen, sondern faktisch auch alle anderen Eisenbahn 
gesellschaften, die sich eigentlich in keiner Abhängigkeit vom Staate 
befinden. Das wurde dadurch zustande gebracht, daß das Komitee 
1 Kaffenhaus, a. a. 0., S. 117. 
2 Schienen produzieren bloß 11 Eisenwerke, darunter 8 südrussische.
	        

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Die Eisenindustrie in Südrußland. Druck von Thomas & Hubert, Spezialdruckerei für Dissertationen, 1911.
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