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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Monograph

Identifikator:
1794857001
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-185187
Document type:
Monograph
Title:
Statistik der evangelischen Liebestätigkeit
Place of publication:
Berlin-Dahlem
Publisher:
Wichern-Verl.
Year of publication:
1925
Scope:
XI, 760 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt II. Gesundheits-, Erziehungs- und Wirtschaftliche Fürsorge
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

748 Einundzwanzigstes Buch. Viertes Kapitel. 
den deutschen Fürsten einen Bund zum Schutze des Kaisers 
und der Reichsverfassung zu begründen. 
Aber es war bezeichnend, wie wenig ihm das gelang; ja 
wie wenig es sich überhaupt als möglich ergab, ein weiteres 
Aufsteigen Osterreichs mit diplomatischen Mitteln zu verhindern. 
Kursachsen-Polen schwenkte unter der Führung des Grafen 
Brühl zu sterreich ab; in Rußland schien der österreichisch— 
englische Einfluß, durch den Grafen Bestuschew-Rjumin vertreten, 
siegen zu wollen; auch die Generalstaaten traten, im Schlepp⸗ 
tau Englands, auf die Seite der Feinde Preußens. 
So schien es denn klar: suchte Osterreich keine Ver— 
ständigung mit Preußen, so mußte im Jahre 1744 von neuem 
um den Besitz Schlesiens gekämpft werden. Am 85. Juni schloß 
darum König Friedrich ein neues Bündnis mit Frankreich, das 
Großbritannien und Osterreich den Krieg erklärte; schon vor— 
her hatte er wenigstens mit den Kurfürsten von Köln und von 
der Pfalz wie mit Württemberg und Hessen-Kassel eine Union 
zur Aufrechterhaltung der Reichsverfassung geschaffen, der am 
24. Juli in Frankfurt ein Bündnis mit dem Kaifer selber 
folgte. 
Darauf, im August 1744, brach er gegen Österreich los. 
Ein Manifest vom 10. August gab als Zweck feines Einmarsches 
in Böhmen, den er durch Sachsen nahm, an, „das Systema 
und die Freiheit des Reiches wider die ihm so gar nahe 
drohende Gefahr zu garantieren und dessen Ruhe mittels eines 
rechtmäßigen und billigen Friedens, dessen Gründlichkeit und 
Dauer die schon wankende deutsche Freiheit wieder befestigen 
könne, in den vorigen Stand zu stellen und zu versichern.“ 
Am 2. September stand er vor Prag, am 16. September 
kapitulierte die Stadt und huldigte Karl Albert von neuem 
als König: es schien wie eine Wiederherstellung des Zustandes 
vor der böhmischen Krönung Maria Theresias. 
Aber bald schlug das Glück Friedrichs um. Die Franzosen, 
die nach der ursprünglichen Kriegsabsicht die österreichischen 
Truppen am Oberrhein festhalten sollten, erlahmten, zumal nach⸗ 
dem Ludwig XV. in Metz erkrankt war, und begnügten sich
	        

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Banking Standards under the Federal Reserve System. A. W. Shaw Company, 1928.
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