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Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

Monograph

Identifikator:
1794974814
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-182133
Document type:
Monograph
Title:
Origin, birthplace, nationality and language of the Canadian people
Place of publication:
Ottawa
Publisher:
Acland
Year of publication:
1929
Scope:
224 S.
Diagramme
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Summary
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Theorie. Grundsätzliche Anschauungen
  • Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
  • Dritter Abschnitt. Die Kulturvölker des alten Orients
  • Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
  • Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
  • Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
  • Siebenter Abschnitt. Das hohe Mittelalter (10.-12. Jahrhundert)
  • Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
  • Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
  • Zehnter Abschnitt. Die politischen Auswirkungen: Lehenswesen und Kapitalismus
  • Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
  • Zwölfter Abschnitt. Theoretische Schlußfolgerungen
  • Index

Full text

67 
Selbst die nachteiligen Folgewirkungen, die sich alsbald aus 
dieser Entwicklung ergeben mußten, die Beschränkung des Um- 
laufsgebietes, die Minderung der Kursfähigkeit oder mit anderen 
Worten die Territorialität der Münze, mußten in den einzelnen 
Territorien — so übel sie volkswirtschaftlich im ganzen doch 
waren — zu einer Vermehrung des Geldverkehrs beitragen. Je 
weniger die Münze abströmen konnte, desto größer wurde der 
Vorrat innerhalb des (beschränkten) Umlaufsgebietes derselben. 
Und das um so mehr, als die Münzverrufungen!), zu welchen 
die Münzherren ob der fiskalischen Ausnützung ihres Münzrechtes 
nicht selten schritten, erst recht die Menge des reellen Münz- 
vorrates erhöhten. Freilich wurden dadurch die Gepräge oft auch 
in der Qualität gemindert, der Edelmetallgehalt geringer. Die 
Preise stiegen, was aber hinwiederum doch die Aufwendung 
größerer Mengen der vorhandenen Denare notwendig machte. 
Denn die schlechte Münze hat zu allen Zeiten, auch vor Gresham 
schon, die gute aus dem Lande vertrieben, da die Kaufleute nur 
letztere für die importierten Waren in Zahlung nahmen. 
Wir haben früher schon beobachten können‘), wie man 
sich gegen die Unsicherheit der Münze zu schützen suchte. Je 
mehr die Denarprägungen entwerteten, desto mehr mußte man 
bei Bezahlung größerer Geldsummen einen anderen Ausweg 
suchen. Man zahlte nach Gewicht des Edelmetalls (Silbers). 
Lamprecht hat für das Moselland zahlreiche Beispiele dafür zu- 
sammengestellt!®). Aber nicht nur ungemünztes Edelmetall 
wurde also in Zahlung genommen, Silber und Goldgeräte, sondern 
auch Barren und verrufene alte Münze nach ihrem Silbergehalt 
(Edelmetallgewicht)*®®). 
Der Geldumlauf im Innern Frankreichs und Deutschlands 
sowie Italiens konnte seit dem 11. Jahrhunderte auch deshalb 
größer werden, weil einerseits der Abfluß des Edelmetalls, der 
noch im 10. Jahrhunderte mit den drückenden und häufigen 
13) Ebda. S. 65 ff. sowie Inama-Sternegg DWG., 2, 415. 
164) Siehe oben S. 153. 
05) DWL. ı1, 379 ff. 
06\ Vol. zu dem Bericht der Annal. Bertin. a. 866 u. 877, Über die 
Normannensteuer in Silber ad pensam, dann auch das Domesday-Book (1083 bis 
1086), S. 16 Sudsexe. Boscham: 5o lib. ad arsuram et pensum; S. 209 Bedeford- 
;hire: Lestone... 100 ß ad pensum: S. 220 Ledecestrescire 10 ß ad pondus.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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