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Autofernstraße Berlin, Leipzig, München, Rom

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Bibliographic data

fullscreen: Autofernstraße Berlin, Leipzig, München, Rom

Monograph

Identifikator:
1795001305
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-181460
Document type:
Monograph
Title:
Autofernstraße Berlin, Leipzig, München, Rom
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Hansa-Buchdr.
Year of publication:
1927
Scope:
57 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vortrag von Herrn Ministerialrat Dr.-Ing. Speck, Dresden
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Autofernstraße Berlin, Leipzig, München, Rom
  • Title page
  • Contents
  • Begrüßung
  • Vortrag von Herrn Ministerialrat Dr.-Ing. Speck, Dresden
  • Aussprache zum Vortrag
  • Richtlinien
  • Aussprache zu den Richtlinien
  • Richtlinien
  • Anwesenheitsliste

Full text

Sondererscheinungen sind die Ausfallstraßen der Großstädte und die Aus- 
Mugstraßen in der Umgebung der Großstädte, wozu z. B. auch die von 
privater Seite geplante Nur-Autostraße Wien—Semmering gehört (Luft- 
linie 75 km), und bis zu einem gewissen Grade auch die Nur-Autostraße 
Mailand—Oberitalienische Seen, von der später zu sprechen ist. 
„ Straßennetze. 
Nun gehe ich zum Straßennetz über, das hier auf der großen 
Durchgangsstraßenkarte dargestellt ist. Wenn man lediglich die Verkehrs- 
karte betrachtet, so werden, worauf ich im Rahmen dieses Vortrags nicht 
näher eingehen kann, die deutschen Landstraßen noch lange imstande sein, 
den Verkehr zu bewältigen. Sie müssen nur der Stärke und der Schwere 
des Verkehrs, d. h. der Zahl und dem Gewicht der Fahrzeuge, angepaßt 
werden. Die Bewältigung des Verkehrs kann aber nicht allein maßgebend 
sein. Über jedes Land muß sich ein Netz von Straßen ausbreiten, die die 
großen Wirtschaftsgebiete, also vor allem die größeren Städte, ver- 
dinden. Ferner muß mit Entwicklungsmöglichkeiten gerechnet werden, 
die naturgemäß eine Verkehrszählung, die lediglich die bestehenden Ver- 
hältnisse getreulich darstellt, nicht erfassen kann. Neue Verkehrsmittel 
und neue Verkehrswege schaffen auch neuen Verkehr, ohne den alten 
dauernd zu drosseln, wie die Entwicklung der Fisenbahnen gezeigt hat. 
Trotzdem darf man die Entwicklungsmöglichkeit bei der Wirtschaftslage 
Deutschlands, die auf Jahre hinaus nicht rosig sein kann, nicht über- 
schätzen, zumal wenn man bedenkt, daß sich daneben auch die Eisenbahn 
durch Verbesserung ihres Betriebes und ihrer Betriebsmittel (Elektri- 
fizierung, Einführung der Großgüterwagen), der Wasserverkehr (Aus- 
dau der Wasserstraßen, der Kanäle) und der Fluzzeugverkehr mit Sicher- 
heit weiterentwickeln werden. 
Wie dem auch sei, auch aus der deutschen Verkehrskarte heben 
sich gewisse Straßenzüge ab, die schon heute eine größere Bedeu- 
tung besitzen, und zwar erstens solche, die stärkeren Verkehr überhaupt 
aufweisen und große Wirtschaftsgebiete verbinden, und zweitens solche, 
die ohne diesen starken Verkehr als Verbindungen von wichtigen Ge- 
Dieten und Städten notwendig sind. 
Davon ausgehend hat der Deutsche Straßenbauverband die bekannte 
bei uns in Dresden zusammengestellte Karte der Hauptdurchgangsstraßen 
Deutschlands aufgestellt, deren Netz etwa 30 000 km lang ist. Sie sehen 
diese Karte dort. Der ursprüngliche Zweck war, die einzelnen deutschen 
Wegebauverwaltungen zu einem einheitlichen Unterhaltungsplan zu 
dringen. Entstanden ist der Gedanke in einer Sitzung der preußischen 
Landesbauräte und des Vorstandes des Deutschen Straßenbauverbandes. 
Es sollte vermieden werden, daß die einzelnen Verwaltungen ihre Straßen 
öhne Fühlung mit dem Nachbar in Ordnung bringen und ausbauen. Aus 
dieser Tuchfühlung entstand dann die planmäßig aufgestellte Reihe der 
bestehenden Durchgangsstraßen. Also Ausbau der bestehenden
	        

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Autofernstraße Berlin, Leipzig, München, Rom. Hansa-Buchdr., 1927.
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