Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Bevölkerungslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
179824683X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-182286
Document type:
Monograph
Title:
Report of the British Economic Mission to Australia
Place of publication:
London
Publisher:
His Majesty's Stationery Office
Year of publication:
7th January 1929
Scope:
63 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Part III. Summary of conclusions and recommendations
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

306. Zweiter systematisch-theoretischer ‚Teil 
hohen Kindersterblichkeit ist; das gilt besonders dann, wenn Kinder 
in kurzen Abständen nacheinander zur Welt kommen. Als Ursache 
nennt Prinzing?!) namentlich, daß zahlreiche aufeinanderfolgende 
Geburten die Mutter schwächen und daß deshalb die Kinder weniger 
lebensfähig sind und den ersten Kindern von seiten der Mutter mehr 
Sorgfalt gewidmet werden kann als den späteren, bei denen die 
Mutter auch durch die anderen Kinder sehr in Anspruch genommen 
ist. Das Letztere wird vornehmlich bei ärmeren Familien zutreffen. 
Auf Grund seiner Untersuchungen in sächsischen Bergarbeiterfamilien 
kam Geissler zu folgenden Ergebnissen ?). Hier starben von 
1000 Geborenen im ersten Lebensjahre in Ehen mit 
ı Kindern 
207 
205 
204 
228 
232 
229 
über 1% 
9 Kindern 
{ii 
259 
257 
314 
351 
423 
Der Zusammenhang ist ohne weiteres einleuchtend und auch 
späterhin ist er häufig betont worden. In diesem Einfluß der Geburten- 
häufigkeit auf die Sterblichkeit der Säuglinge haben wir aber auch 
wieder eine wichtige Ursache, die uns den neuzeitlichen Rückgang 
der Säuglingssterblichkeit mit erklären hilft; denn daß auf. diesen 
Rückgang die Abnahme der Geburtenhäufigkeit im letzten Menschen- 
alter von starkem Einfluß gewesen ist, unterliegt keinem Zweifel. 
Geburtenhäufigkeit und Sterblichkeit im Säuglings- und Kindesalter 
stehen also miteinander in enger Wechselwirkung. Die Herab- 
minderung der einen hat auch die Tendenz, die andere herabzusetzen.. 
Auf dieser eben dargelegten Tatsache beruht es, wenn auch 
darin freilich «keineswegs die einzige Ursache dafür zu suchen ist, 
daß man eine recht weitgehende Parallelität zwischen der Höhe der 
Geburtenzahl und der Höhe der Gesamtsterblichkeit in einem Lande 
feststellen kann. Um diesen Zusammenhang zu verstehen, braucht 
man nur daran zu denken, welche Rolle für die Gesamtsterblichkeit 
diejenige im Säuglings- und Kindesalter spielt und welchen Einfluß 
darauf die Geburtenhäufigkeit ausübt. Wenn auch für die Höhe der 
Sterblichkeit in einem Lande noch zahlreiche andere Faktoren von 
Einfluß sind — wie die Beschäftigung der Bevölkerung oder die 
ganzen sozialen und hygienischen Zustände — so hat doch darauf 
auch die Geburtenhäufigkeit einen nicht zu unterschätzenden Einfluß. 
1) Handbuch, a, a. O,, S. 299. 
2) Geissler, a. a. O0.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.