Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Weltwirtschaftliche und politische Erdkunde

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Weltwirtschaftliche und politische Erdkunde

Monograph

Identifikator:
1801165386
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-185344
Document type:
Monograph
Author:
Reinhard, Rudolf http://d-nb.info/gnd/14316645X
Title:
Weltwirtschaftliche und politische Erdkunde
Edition:
6., stark erw. und umgearb. Aufl
Place of publication:
Breslau
Publisher:
Hirt
Year of publication:
1929
Scope:
279 S.
zahlr. graph. Darst. u. Kt.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeine Wirtschaftsgeographie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Weltwirtschaftliche und politische Erdkunde
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeine Wirtschaftsgeographie
  • Allgemeine politische Erdkunde
  • Index

Full text

VI. DIE BERGWERKE DER ERDE 131 
Mit der steigenden Bedeutung des Erdöls als Betriebsstoff für Automobile, 
Luftfahrzeuge und U-Boote und der zunehmenden Verwendung in der Industrie 
gewinnt die Herrschaft über sein Vorkommen weltpolitische Bedeutung. 
Darum hat sich in den letzten Jahrzehnten ein reger Wettkampf um die 
Erdölquellen, anschließend an den alten Wettkampf um die Kohlenlager, ent- 
sponnen. Er spielt sich vor allem ab zwischen den Vereinigten Staaten und 
England, das bemüht ist, durch emsigste Anstrengungen in allen Weltteilen 
Ölfundstätten in seine Hände zu bringen und dadurch der bisherigen, in ge: 
wissem Grade monopolistischen Vorrangstellung der Union auf dem Weltölmarkt 
entgegenzuarbeiten. Andrerseits ist auch die Union bestrebt, einen möglichst 
großen Anteil an nichtamerikanischen Feldern sich zu verschaffen, um die 
eigenen, durch die riesenhafte Ausbeute der letzten Jahrzehnte stark vermin- 
derten Vorräte möglichst zu schonen. Die Werkzeuge, deren sich beide 
Staaten im Konkurrenzkampfe bedienen, sind die großen Öltrusts, von denen 
die Standard Oil Co. die amerikanischen, der Royal-Dutch-Shell-Kon- 
zern die englischen Interessen vertritt, Jeder dieser Konzerne umfaßt viele 
Hunderte größerer und kleinerer Tochtergesellschaften. Einige andere, nach 
außen hin noch selbständige Gesellschaften, stehen doch in gewissen Beziehungen 
zu einem der beiden großen Konzerne. 
Die Heftigkeit des Kampfes um den Besitz der Petroleumfelder erklärt 
sich aus der Tatsache, daß die vermutlich noch in der Erde ruhenden Ölvorräte 
in den einzelnen Staaten vielfach in keinem Verhältnis zur gegenwärtigen För- 
derung und besonders zum gegenwärtigen Verbrauch der betreffenden Staaten 
stehen. Der Aggregatzustand des Petroleums 
läßt nur eine sehr unsichere Bestimmung des 
vorhandenen Weltvorrates zu. Immerhin ist 
man auf verschiedenen Wegen zu einer Schätzung 
von rund 6,5 Milliarden t als noch vorhandenem 
Vorrat an Petroleum gekommen. Seine Ver 
teilung auf die einzelnen Länder ergibt folgendes 
Bild: . 
Verein. Staaten 20° Nordafrika . . 1,9% 
Kanada. . . Rußland . . . 15,0% 
Mexiko . . Übriges Europa 2,4% 
. . E 
Südamerika Japan .... 26% Kanada 2,1% 
China... 00004 + 0.4 440000000 2,9% 112. Geschätzte Ölvorräte 
Britisch- und Niederländisch-Indien , . . 9,9% der Welt in Hundertteilen. 
Persien und Mesopotamien , ... 12,8% Vegl. dazu Abb. 103, S. 126. 
Bedenkt man, daß die Vereinigten Staaten bei der fast hundertprozentigen 
Motorisierung ihrer Wirtschaft gegenwärtig 70—80% der Weltölförderung ver- 
brauchen, dabei aber nur über 20% der noch vorhandenen Vorräte verfügen, so 
kann man bei der weltwirtschaftlichen und machtpolitischen Bedeutung des 
flüssigen Brennstoffes die Sorgen amerikanischer Staatsmänner um die Er 
schöpfung ihrer Ölbrunnen wohl verstehen. 
EISEN 
Das Eisen ist nicht nur das wichtigste, sondern auch das am meisten 
verbreitete Metall, es ist geradezu allgegenwärtig auf der Erde; aber 
abgesehen von dem Meteoriteisen kommt es nirgends in der Natur 
„gediegen“, d. h. in reinem Zustand vor, sondern stets in Verbindung 
mit anderen Stoffen, als Mineral in der Form des Eisenerzes. Die 
für die Verwendung in der Eisenindustrie wichtigsten Eisenerze sind 
Magneteisenstein, Roteisenstein, Brauneisenstein, Eisenspat und neuer: 
Me 
a
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Weltwirtschaftliche Und Politische Erdkunde. Hirt, 1929.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.