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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1801857903
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-199077
Document type:
Monograph
Title:
Foreign trade zones (or free ports)
Place of publication:
Washington
Publisher:
United States Government Printing Off.
Year of publication:
1929
Scope:
IX, 322 S
Ill., graph. Darst
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Part 1. General analysis
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

121 
müsste; denn wollen und handeln kann der Staat nur in ein- 
zelnen seiner Mitglieder. Die unter ihnen, denen diese Fähigkeit 
beiwohnt, nennen wir Organe oder Willensfaktoren des Staats. 
Alle Rechte und Pflichten also, die das Völkerrecht für einen 
Staat festsetzt, können ausgeübt, erfüllt werden nur durch Hand- 
lungen staatlicher Organe.!) Wenn nun etwa eine völkerrecht- 
liche Vereinbarung bestimmt, dass ein ausgelieferter Delinquent nur 
wegen des Auslieferungsdelikts verfolgt und bestraft werden dürfe, 
30 hat der Staat durch den Abschluss der Vereinbarung ohne 
Weiteres seine Staatsanwälte und Richter verpflichtet, sich auf 
die Verfolgung und Bestrafung des Auslieferungsdelikts zu be- 
schränken. Wenn er in einem besonderen Gesetze den Grundsatz 
der Specialität nochmals anerkennt, so ist das überflüssige Mühe.) 
Denn seine Organe waren schon gebunden, ehe das Gesetz kam. 
Der Auslieferungsvertrag leistete dasselbe wie das Gesetz. Folglich: 
der Auslieferungsvertrag war in Bezug auf die Staatsorgane zU- 
yleich Gesetz, 
Dieser Weg führt indess in die Irre. Sicherlich — der Staat ist 
nichts ohne seine Organe, und ihn verpflichten wollen, obne dass 
ein Staatsorgan verpflichtet würde, hiesse einen Pakt mit der Luft 
schliessen. Aber die Vereinbarung des Staates mit einem anderen ist 
unfähig, zugleich die Funktion eines Landesgesetzes insoweit zu 
erfüllen, als dieses Rechte und Pflichten der Individuen begründen 
muss, welche die Träger der Organschaft, welche Amtsträger sind, 
wie wir sie auf gut deutsch nennen wollen. Denn in Wahrheit erzeugt 
das Landesgesetz, das wir im Auge haben, keine Rechte und 
Pflichten zwischen dem Staat und seinen Organen; die Organe sind 
ja der Staat. Es spannt vielmehr Rechte und Pflichten zwischen 
dem Staate und den physischen Personen, die jeweilig im Besitze 
der Organschaft sind, berechtigt und verpflichtet diese zu be- 
stimmtem Verhalten. Sonach normirt aber das Landesgesetz ein 
Verhältniss anderer Art als der Völkerrechtssatz. Dieser regelt 
ja nur die Beziehungen des Staates als Totalität zu seinesgleichen. 
Das Verhältniss zwischen Staat und Individuum ist ihm unzugäng- 
1) Das brauchen aber nicht bloss die zu sein, die etwa den Staatsvertrag 
zeschlossen haben, aus dem die Staatspflicht hervorgeht. Unrichtig Jellinek, 
Gesetz u. Verordnung. S. 347. 
2) Ich lasse die Frage, inwieweit solch ein Gesetz doch vielleicht für 
die Stellung des Ausgelieferten wichtig wäre. hier bei Seite.
	        

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Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
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