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Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
1804651486
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-193069
Document type:
Monograph
Author:
Lauck, William Jett http://d-nb.info/gnd/173237126
Title:
The new industrial revolution and wages
Place of publication:
New York
Publisher:
Funk & Wagnalls
Year of publication:
1929
Scope:
ix, 308 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter VII. Acceptance of the theory of an adequate basic wage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

504 
ALLGEMEINE VERHÄLTNISSE. - I.ebensdauer. 
Hier tritt uns eine Zunahme der Lebensdauer entgegen, wenn auch 
mit einzelnen Fluctuationen und namentlich einem beinahe unbedingten 
Rückschlag im letzten Quinquennium. Der Fortschritt im Ganzen ist 
augenscheinlich, — Aehnliche Ergebnisse hat man in Belgien und in 
England gefunden. 
Es würde uns hier zu weit führen, in umfassendere Erörterungen 
einzugehen. Nur wenige allgemeine Bemerkungen seien gestattet. Ma 
thematisch feststehende Resultate lassen sich , schon wegen der Mangel 
haftigkeit des Materials neben der Ungeheuern Schwierigkeit der Berech 
nung , für die vergangene Zeit nicht erlangen ; wahrscheinlich hat indess 
während der letzten Jahrzehnte kein sehr bedeutender Fortschritt statt 
gefunden ; in Deutschland namentlich verhinderten dies die zahlreichen 
Auswanderungen besonders von jungen Männern. Dennoch ist eine 
Verlängerung der Lebensdauer während der letztverflossenen zwei oder 
drei Jahrhunderte im höchsten Grade wahrscheinlich. Das freilich nur 
ungenügende Material deutet darauf, dass das höchste Alter der Greise 
sich seit Jahrhunderten und Jahrtausenden ziemlich gleich geblieben 
ist,*) dass aber die Zahl derjenigen Menschen, welche überhaupt ein 
höheres Alter erreichen, und welche insbesondere die so gefährlichen 
Kinderjahre überstehen, sich sehr bedeutend vergrössert hat. Damit 
stimmen auch die sonst wahrnehmbaren Umstände vollkommen überein. 
Die Lebensverhältnisse auch der Minderbemittelten sind relativ besser 
geworden, und die Nutzanwendung davon ergibt sich von selbst, wenn 
wir berücksichtigen, in welchem Maase schon einzelne gute oder 
schlimme Jahre auf die Lebensdauer einwirken. Uebereinstimmend da 
mit zeigt die Erfahrung, das Seuchen in der Neuzeit auch nicht an 
nähernd so furchtbar wüthen konnten , wie früher. Während zu London 
im J. 1603 15,356 Sterbfälle vorkamen, was damals beiläufig die Nor 
malzahl gewesen sein mag , stieg die Zahl im nächsten Jahre auf 97,306, 
wovon 68,596 der Pest erlagen, — dies wäre (nach Farr) bei der 
jetzigen Menschenmenge der britischen Hauptstadt gleich einem Verluste 
von 600,000 an der Pest Umgekommenen, Vergleichen wir damit die 
Verheerungen der ärgsten neuzeitlichen Seuche. In Folge der verschie 
denen Choleraepidemien starben zu London: 1&®%8 6729, 1 
14,601 , 1854 11,661 oder mit Dazurechnung verwandter Krankheiten 
17,919 Menschen im letzten Jahre. In ganz Frankreich raffte die Cholera 
hinweg: 1832 102,7 35 Menschen, 1849 100,110, und 1851 145,541. 
In Preussen : 1831 32,647, 1832 9,091, 1837 13,325, 1818 26,151, 
1849 45,315, 1852 41,238, 1855 30,564. Wahrlich ein grosser Un 
terschied , und Niemand wird in Abrede stellen, dass grössere Reinlich 
keit, bessere Nahrung, Kleidung und Wohnung beitrugen, die Seuche 
wenigstens so weit zu beschränken. — Wir bedauern es, die Richtigkeit 
*) In Frankreich hat sich in den Jahren 1653 — 60 eine Verminderung in 
der Zahl den Hundertjährigen, welche gestorben sind, ergeben. Diese 
Zahl betrug: 1853 143, 1854 115, 1855 128, 1856 114, 1857 106, 1858 103, 1859 
99, 1660 84. Natürlich entscheidet dieses Ergebniss nichts in der vorliegenden 
Frage.
	        

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Encyklopädie Der Rechtswissenschaft. Duncker & Humblot [u.a.], 1904.
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