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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
1804651486
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-193069
Document type:
Monograph
Author:
Lauck, William Jett http://d-nb.info/gnd/173237126
Title:
The new industrial revolution and wages
Place of publication:
New York
Publisher:
Funk & Wagnalls
Year of publication:
1929
Scope:
ix, 308 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter II. Pre-war principles and methods
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

648 Einundzwanzigstes Buch. Drittes Kapitel. 
Sehr begreiflich: in der ersten Abwehrlinie gegenüber Rußland 
befindlich wagte es diesem nicht so leicht zu widersprechen und blieb 
daher zusammen mit ihm als Restteilnehmer des allgemeinen 
Bündnisses übrig. Dabei entsprach diese Haltung in nicht 
geringem Grade zugleich persönlichen Eigenschaften Friedrich 
Wilhelms J. In Fragen der inneren Politik von einer leiden— 
schaftlichen Initiative war der König in auswärtigen Dingen 
wenig beweglich; er fühlte sich dabei vor allem in der Skrupel⸗ 
losigkeit diplomatischer Kniffe zu unsicher. Natürlich aber war 
er in diesem Zusammenhange in scharfen Gegensatz zu Hannover⸗ 
England und in peinliche Differenzen auch mit dem Kaiser 
geraten. Und dabei war ihm doch in der russischen Um— 
klammerung nicht recht wohl; am liebsten hätte er still direkten 
Frieden mit Schweden, versteht sich unter Eingewinnung 
Pommerns, gemacht. 
In dieser Lage trafen ihn nun die Friedensbestrebungen 
Englands: ungeniert zogen sie auch die preußischen Interessen 
in ihren Bereich. Sollte Friedrich Wilhelm den englisch⸗ 
hannoverschen Beistand annehmen? Es war eine bittersüße 
Frage. Aber schließlich fügte sich der König: „Ich werde Gott 
bitten,“ meinte er, „mir beizustehen, wenn ich eine Rolle spielen 
muß, die sonderbar ist; aber ich spiele sie ungern, denn es ist 
nicht für einen honetten Mann.“ Am 1. Februar 1720 kam 
unter Vermittlung Englands der Friede zwischen Schweden 
und Preußen zustande. Preußen erhielt Stettin und Vor—⸗ 
pommern bis zur Peene mit Usedom und Wollin; aber es 
hatte an Schweden zwei Millionen Taler, für den sparsamen 
König keine kleine Summe, zu zahlen. Doch tröstete sich 
Friedrich Wilhelm schließlich: „Die conditions sein stark, 
aber Stettin bis an die Peene ist auch gut.“ 
Das isolierte Rußland aber führte den Krieg gegen Schweden 
nunmehr mit Energie noch bis zum Jahre 1721 fort. Der 
Friede von Nystadt, vom 10. September 1721, brachte ihm 
dann schließlich, gegen Zahlung von zwei Millionen Taler und 
Herausgabe des eroberten Finnlands, den Erwerb von Livland, 
Esthland, Ingermanland und eines Teiles von Karelien: sieg⸗
	        

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Die Lokal- Und Mittelbanken Der Schweiz. Orell Füssli, 1914.
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