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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

144 
schaftlichen Möglichkeiten gegenüber kann sowohl auf. einem Zu- 
wenig an Menschen, wie auch auf einem Mangel an Arbeitslust und 
Arbeitsenergie beruhen. Damit hängt es dann auch zusammen, daß 
wir nicht nur dem Streben begegnen, die Volkszahl im Lande zu 
mehren, sondern auch z. T. durch Zwang die Menschen zur Arbeit 
zu erziehen und dazu anzuhalten. Darauf beruht es dann auch, 
daß die Bevölkerungspolitik jener Zeit scheinbar eine so 
widerspruchsvolle ist: Einmal Mittel, die auf eine Vermehrung 
der Volkszahl hinzielen, dann wieder solche, welche erschwerend auf 
die Heiraten einwirken. Nicht nur, daß es keineswegs immer die 
gleichen Länder waren, in denen diese Maßnahmen getroffen wurden, 
30 liegt es doch auch auf der Hand, daß es im Hinblick auf die wirt- 
schaftlichen Ziele, welche ja dieses Zeitalter durch die Förderung 
der Volkszahl erreichen wollte, auch darauf ankam, ob dieser 
Zuwachs an Menschen produktiver Arbeit zugeführt werden konnte 
oder vielleicht in hohem Maße nur eine passive-parasitäre Rolle im 
Wirtschaftsleben spielte. 
Allerdings hat es auch in dieser Zeit manche Schriftsteller ge- 
geben, die blind für die Volkszunahme schwärmten und sich über 
die wirtschaftlichen Voraussetzungen des Volkswachstums wenig Ge- 
danken machten. Hierher gehört z. B. Philippi*. Eine ganz 
desondere Stellung nimmt unter diesen Schriftstellern Sonnenfels 
ein”). Für ihn ist die Bevölkerung die Quelle aller Werte und 
Güter und keiner hat stärker wie er auf die Bedeutung der Volks- 
zahl für die Entwicklung der Güterproduktion hingewiesen. „Je 
mehrere Menschen, desto mehrere Bedürfnisse, desto vervielfältigter 
die Absatzwege von ihnen. Je mehrere Hände, desto vervielfältigter 
die Nahrungswege von ihnen. Je mehrere Hände, je häufiger die 
Erzeugnisse des Erdbaues und Fleißes, der Stoff zu äußerer Ver- 
sauschung. ... Zehen Menschen haben zehen Bedürfnisse; das Be- 
dürfnis des Einen ist für den Anderen Beschäftigung; Mittel der Er- 
werbung, Mittel des Unterhalts; zehen Menschen verschaffen also 
zehen die Erwerbung; zehen hinzukommende Menschen mehr bringen 
zwar zehen an Bedürfnisse, zugleich aber zehen an Erwerbung mit.“ 
Im Gegensatz zu den älteren Merkantilisten, bei denen dabei auch 
politische Gesichtspunkte noch eine wesentliche Rolle spielen, gibt 
Sonnenfels nur eine wirtschaftliche Begründung des Volkswachs- 
tums. Man kann ihn als den Systematiker der Populationistik be- 
Erster geschichtlicher Teil 
‘) J. A. Philippi, Der vergrößerte Staat, 1759, 
*’) Grundsätze d. Polizey, Handlung u. Finanz, 5. Aufl., 1787.
	        

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Bevölkerungslehre. Fischer, 1929.
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