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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

ZU 
Erster geschichtlicher Teil 
sich stellt). Überall sonst pflegen zumeist auch die niederen Jäger 
schon in größeren Gruppen zu erscheinen und zwar ganz deutlich 
auf Grund besserer Vorbedingungen für den notwendigen Lebens- 
unterhalt“ *). Auch innerhalb dieser Horden gibt es eine Art von 
Häuptling. „Zu seinen Obliegenheiten gehört die Regelung der 
Wanderungen. Er achtet darauf, daß die nämlichen Bezirke nicht 
zu oft überwandert werden und dadurch Nahrungsmangel entsteht“ 2). 
Wir haben es hier also mit einer Art von primitiver Bevölkerungs- 
politik zu tun. 
Daß auch das Umherwandern, das stete Aufsuchen immer wieder 
neuer Jagdgründe, auf dieser Stufe nicht vor der schlimmsten Not 
schützt, dafür gibt es unzählige Belege. Eylmann schreibt über die 
Eingeborenen Südaustraliens: „Bevor ich zum zweiten Abschnitt dieses 
Kapitels übergehe, möchte ich nachdrücklich vor einer zu günstigen 
Beurteilung der Ernährung der Binnenlandstämme warnen. Die be- 
sprochenen Nahrungsmittel, die in Frage kommen, bilden allerdings 
eine stattliche Reihe, obwohl nicht einmal die Mehrzahl der Vege- 
tabilien berücksichtigt ist, die von Bedeutung sind. Es kann zwar 
nicht in Abrede gestellt werden, daß auch der Bewohner des Inneren 
zuweilen im Überfluß schwelgt. Die Zeiten erlebt er aber nicht oft, 
wo alle Wasserlöcher gefüllt sind, das rote und gelbe Erdreich ein 
grüner Pflanzenteppich deckt und an Wildfrüchten und Wurzeln aller 
Art kein Mangel ist. Dagegen muß er während der häufigen Dürren 
Ditter Not leiden, wenn das Wild größtenteils zugrunde gegangen 
oder ausgewandert ist und die Nahrungspflanzen nur eine schlechte 
Ernte liefern“®), Von den Buschleuten der Kalahari schreibt 
Passarge: „Das Leben des Buschmanns ist hart genug, aber er ist 
froh, wenn er immerhin imstande ist, unter Entbehrungen, hungernd 
und durstend, sein Leben zu fristen. Es gibt aber auch viel schlimmere 
Zeiten für ihn. Nehmen wir einmal an — und das ist nicht 
selten der Fall — daß die Regen am Ende des Jahres ausbleiben. 
Die Melonen sind zu Ende, die Knollen geschrumpft, saftlos, der 
S5augbrunnen versagt. Was tun? Drei, vier, fünf stramme Marsch- 
tage trennen die Familie von jedem Wasser. Aber selbst der Busch- 
mann kann nicht mehr aushalten. Schon sind sie alle erschöpft. Es 
gibt nur die eine Möglichkeit, Tod oder Durchbruch zum nächsten 
Wasser, Man läßt alles irgendwie entbehrliche zurück, Hausgeräte, 
Felle und vorwärts geht es, so schnell jeder kann ..... Vielleicht 
N Koppers, a. a. O., S. 419. 
') Knabenbans, a. a. O., S. 116. 
’) Die Eingeborenen der Kolonie Südaustralien 1908.
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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