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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

2. Kap. Volkszahl und Volkswachstum 305 
Bei diesem starken Rückgang der Sterblichkeit im Säuglings- 
und Kindesalter haben wir es jedenfalls mit einer Ursache zu 
tun, die zur Erklärung des neuzeitlichen Geburtenrückganges mit 
herangezogen: werden muß. Freilich ist das nicht die wichtigste 
Ursache; denn nach einer Schätzung des statistischen Reichsamts 
ist nur etwa ein Drittel der Abnahme der Zweitgeburtenhäufigkeit 
auf den Rückgang der Kindersterblichkeit zurückzuführen *). 
Schon kurz vor dem Kriege hat Würzburger mit Nachdruck 
anf diesen Zusammenhang hingewiesen?) und neuerdings hat 
Schloßmann®) auf Grund ganz neuen Materials den einwand- 
freien Nachweis für diesen Zusammenhang erworben. Er betont: 
„Zwischen dem Tode des Säuglings und der Geschwindigkeit, mit 
der es dann zur nächsten Geburt kommt, besteht ein kausaler Nexus“. 
Die Geburtenfolge und damit die Geburtenmenge steht in einem 
Verhältnis zu den Säuglingstodesfällen. Mar wird sich also Burk- 
hardt anschließen dürfen, der meinte, „daß sehr wahrscheinlich der 
Geburtenrückgang seit 1901 zum großen Teil eine natürliche Folge 
des erhöhten Rückganges der Säuglingssterblichkeit war“ %). 
Wenn in dieser Weise ein unzweifelhafter Einfluß der Sterblich- 
keit im Säuglings- und Kindesalter auf die Fruchtbarkeit einer Be- 
völkerung festzustellen ist, so hat man auch schon häufig und früh- 
zeitig auf den umgekehrten Zusammenhang hingewiesen, daß eine 
hohe Geburtenziffer auch eine hohe Sterblichkeit zur Folge hat. Das 
war bereits Wappäus bekannt und G. v. Mayr hat°) auf Grund 
seiner Untersuchungen für Bayern, denen sich auch später Prinzing 
angeschlossen hat, folgendes feststellen können: „Je größer die Zahl 
der Geburten ist, die auf die gleiche Bevölkerungszahl trifft, um so 
höher ist im allgemeinen die Kindersterblichkeit.“ Allerdings kann 
dies, wie er darlegt, eine doppelte Ursache haben: einmal die bereits 
betonte, daß eine hohe Kindersterblichkeit die Ursache einer großen 
Geburtenfrequenz sein kann. Es kann aber auch das Umgekehrte 
der Fall sein, daß eine hohe Geburtenhäufigkeit die Ursache einer 
1) Beiträge z. deutschen Bevölkerungsproblem, Sonderheft Nr. 5 zu „Wirtschaft 
u. Statistik“, 1929, S. 36/37. 
2) E. Würzburger, Der Geburtenrückgang u, seine Statistik, Schmollers 
Jahrb., Jahrg. 38, 1914. 
%) A. Schloßmann, Über d. Zusammenhang zwischen Geburtenhäufigkeit u, 
Säuglingssterblichkeit, Jahrb. f. Nat. u. Stat., Bd. 120, 1923, S. 424 ff. 
4) Burkhardt, Über den Rückgang, a. a. O. 
5) Die Sterblichkeit der Kinder während d. ersten Lebensjahres in Süddeutsch- 
land, insbes. in Bayern. Zeitschr. des königl, bayr. stat. Bureaus, 2. Jahrg., 1870, 
S. 244. 
Diehl-Mombert, Grundrisse, Bd, 15.
	        

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Forstwirtschafts-Politik. Neumann, 1926.
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