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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

398 
Zweiter systematisch-theoretischer Teil 
Wenn man auch auf Grund der allgemeinen Geburten- 
ziffer deutlich die Tatsache und die Stärke des Geburtenrückganges 
erkennen kann, so leidet diese Art der Berechnung doch daran, daß 
sie darauf keine Rücksicht nimmt, welche Veränderungen sich im 
Altersaufbau der Bevölkerung und in der Geschlechterverteilung 
vollzogen haben. Auch bei Vergleichen zwischen einzelnen Ländern 
muß man natürlich auf die in dieser Hinsicht vorhandenen Unter- 
schiede Rücksicht nehmen. Man ist deshalb immer mehr dazu über- 
zegangen, um die Höhe und den Gang der Fruchtbarkeit zu messen, 
sog. Fruchtbarkeitsziffern, entweder allgemeine oder eheliche, 
zu berechnen. Im ersteren‘ Falle handelt es sich um das Verhältnis 
aller in einer bestimmten Periode vorgekommenen Geburten zu allen 
im gebärfähigen Alter (in der Regel 15—45 Jahre) stehenden 
Frauen, in dem letzteren Falle, bei der ehelichen Fruchtbarkeitsziffer, 
um das zahlenmäßige Verhältnis aller in einem Jahre vorgekommenen 
ehelichen Geburten zu den im gebärfähigen Alter stehenden Ehe- 
frauen. Ein solches Bild der Entwicklung der Fruchtbarkeitsziffer 
gibt nach den Berechnungen des statistischen Reichsamtes die 
folgende Tabelle. Sie gibt im wesentlichen das gleiche Bild, das 
man auch auf Grund der allgemeinen Geburtenziffer erkennen kann. 
(Tabelle siehe S. 300.) 
Nur wird jetzt deutlich, daß es sich bei dem Geburtenrückgang 
in erster Linie um eine Abnahme der ehelichen und nicht der unehe- 
lichen Fruchtbarkeit gehandelt hat. Bei einer Reihe von Ländern 
jegann dieser Rückgang schon in dem letzten Jahrzehnt des vorigen 
Jahrhunderts, bei anderen setzte er etwas später ein, um aber dann 
vor allem seit Beendigung des Weltkrieges in ganz besonders starkem 
Ausmaße zuzunehmen. Es sind nur ganz wenige Staaten, wie be- 
sonders Italien, die Niederlande, schließlich auch noch Norwegen, 
bei denen sich dieser Rückgang nur in sehr langsamem Tempo und 
in geringem Ausmaße vollzogen hat; bei anderen Staaten hat er da- 
gegen ganz erhebliche Dimensionen angenommen. Die geringe eheliche 
Fruchtbarkeit, die Frankreich seit Jahrzehnten besitzt, ist noch weiter 
im Rückgang begriffen und ganz besonders stark war im letzten 
Jahrzehnt der Rückgang der ehelichen Fruchtbarkeit: namentlich in 
Deutschland, in England und Wales, aber auch in Schweden und 
in der Schweiz. 
Gehen wir diesen Zusammenhängen noch etwas tiefer nach, so 
sehen wir — eine Ausnahme davon bildet nur Frankreich — daß 
der Geburtenrückgang zuerst und am stärksten in den Städten erfolgt
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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