Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Bevölkerungslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

3. Kap. Der Nahrungsspielraum 379 
weniges hervorzuheben. Eine günstigere Gestaltung der ländlichen 
Absatzorganisation — ein bis heute ungemein vernachlässigtes Gebiet 
— es sei nur an das Problem der Standardisierung erinnert, kann 
die wirtschaftlichen Voraussetzungen mancher Betriebsverbesserungen 
schaffen, die sich sonst aus den oben dargelegten Gründen für den 
Landwirt nicht bezahlt machen würden. Im Mittelpunkt jedoch all 
dieser wichtigen Aufgaben steht der Ausbau des landwirtschaft- 
lichen Unterrichts und der landwirtschaftlichen Fortbildung, Dinge, 
die bei uns durch Jahrzehnte über Gebühr vernachlässigt worden 
sind. „Es genügt heute nicht mehr, sich .damit zufrieden zu geben, 
wenn die Besucherzahl der landwirtschaftlichen Bildungsstätten steigt. 
Die Entwicklung geht viel zu langsam und verlangt notwendig eine 
Beschleunigung. Die steigenden Besuchsziffern dürfen nicht darüber 
hinwegtäuschen, daß sich leider noch der größte Teil der Landwirte 
den Lehrstätten fernhält .... Dann wissen auch die bäuerlichen 
Betriebsleiter vielfach nicht, daß ihnen mehr oder weniger das Wissen 
fehlt, welches dazu gehört, um einen Landwirtschaftsbetrieb wirklich 
intensiv und rationell zu gestalten .... Im Interesse des Volksganzen 
muß der Befähigungsnachweis gefordert werden“ ?). Bei diesen Fragen 
der Ertragssteigerung in der Landwirtschaft handelt es sich aber 
auch um gesellschaftliche Momente, vor allem um die Frage 
der Besitzgröße der ländlichen Güter. Allerdings sind diese Zu- 
sammenhänge heute noch keineswegs völlig geklärt, es herrscht durch- 
aus nicht Einstimmigkeit darüber, welcher Betriebsgröße unter dem 
Gesichtspunkt der Marktleistungen und des Rohertrages die größere 
Bedeutung zukommt. Wahrscheinlich hängt das doch in erster Linie 
von der Produktionsrichtung ab ?). Mag es sich aber dabei auch um 
eine Frage handeln, die heute nicht eindeutig beantwortet werden 
kann, so gibt es doch darüber keine Meinungsverschiedenheit, daß bei 
ganz großen Gütern, namentlich beim Latifundienbesitz, die Ertrags- 
gestaltung recht ungünstig ist und daß besonders die Häufung zahlreicher 
Güter in einer Hand ein schweres Hindernis für Fortschritte in der 
Landwirtschaft bedeutet. Bei zu großen Besitzungen handelt es sich 
einmal darum, daß die vom Wirtschaftshofe entfernter liegenden 
Teile des Gutes aus bekannten Gründen nicht intensiv bewirtschaftet 
werden können und daß vielfach das vorhandene Kapital zu gering 
1) M. Mahling, Die Steigerung d, Jandwirtschaftlichen Produktion. In „Volk 
a. Raum“. Herausgegeben von Sombart 10928, S. 95/96. 
2) Vgl. dazu Z. B. die entgegengesetzten Ansichten von Keup u. Mührer, Die 
volkswirtschaftl. Bedeutung von Groß- u. Kleinbetrieb i. d, Landwirtschaft und 
M. Hainisch, Die Landflucht, 1924.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Neuere Zeit. Heyfelder, 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.