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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

3. Kap. Der Nahrungsspielraum 393 
Von der Möglichkeit einer solchen wirtschaftlichen Entwicklung 
hängt es dann aber auch ab, ob ein derartiges Land eine steigende 
Volkszahl innerhalb seiner eigenen Grenzen erhalten kann oder ob 
ein mehr oder weniger großer Teil dieses Zuwachses als Auswanderer 
sich in anderen Ländern Unterhalt und Fortkommen suchen muß, 
wie es vor allem in früheren Jahrzehnten in Deutschland der Fall 
war. Ob eine solche Verflechtung in die Weltwirtschaft, die dann 
in der dargelegten Weise auch den außenbedingten Teil des Nahrungs- 
spielraumes entsprechend vergrößert, gelingt, das hängt von mancherlei 
Faktoren ab: so von der besonderen wirtschaftsgeographischen Lage 
eines Landes, dem Vorkommen geeigneter Rohstoffe, die das Ent- 
stehen bestimmter Industrien begünstigen, wie namentlich Kohle und 
Eisen, aber auch von einer bestimmten Veranlagung der Bewohner 
des betreffenden Landes, um nur wenige Punkte hervorzuheben. 
Während der Einfluß des Volkswachstums auf die Entwicklung 
einer Industrie und auf die Verflechtung in den Weltwirtschafts- 
verkehr also keineswegs eindeutig bestimmt werden kann, liegt der 
umgekehrte Zusammenhang wesentlich klarer und einfacher. Wo 
die Gaben und die Produktivkräfte der eigenen Heimat nicht aus- 
reichen, da kann ein Land, gleiche Lebenshaltung vorausgesetzt, eine 
steigende Volkszahl nur ernähren, wenn dieser Austausch von Boden 
gegen Arbeit im Welthandelsverkehr gelingt. Ohne eine solch inter- 
nationale Arbeitsteilung ist sonst dem Volkswachstum eine bestimmte 
Grenze gezogen, wenn nicht der innenbedingte Teil des Nahrungs- 
spielraumes eine entsprechende Ausweitung erfahren kann. Wenn 
aber in dieser Weise, gewissermaßen zwangsläufig — denn kein 
Land und kein Volk hat sich diesen Weg freiwillig gewählt, 
sie sind in diese Entwicklung hineingewachsen — der außen- 
bedingte Teil des Nahrungsspielraumes eine immer steigende Be- 
deutung für ein Volk gewinnt, so entstehen damit eine Reihe 
wichtiger und ernster Fragen für dieses Volk. Dann kommt es nämlich 
nicht mehr allein auf die Größe des ganzen Nahrungsspielraumes 
eines Landes an, sondern auch auf seine Dauerhaftigkeit und Sicher- 
heit. Es handelt sich hier sowohl um wirtschaftliche wie um 
politische Gesichtspunkte und ich kann nur wiederholen, was ich 
bereits während des Krieges ausgesprochen habe: „Aus Gründen 
unserer nationalen und politischen Selbsterhaltung erstreben wir ein 
möglichst starkes Volkswachstum; je mehr wir dieses aber erreichen, 
um so mehr sind-wir gezwungen, in zunehmendem Maße Rohstoffe 
und Nahrungsmittel aus dem Ausland zu ‘beziehen und damit unsere 
wirtschaftliche Abhängigkeit von diesem zu vergrößern. ... Was
	        

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Bevölkerungslehre. Fischer, 1929.
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