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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

4: Kap. Volkszahl und Nahrungsspielraum in ihrem Zusammenhang usw. 455 
einen und Bodenreformern, wie H. George und Oppenheimer 
auf der anderen Seite vorhanden ?). 
Es erhebt sich damit die Frage nach dem Einfluß der gesell- 
schaftlichen Ordnung auf die Größe des Nahrungsspielraums. Die- 
jenigen unter den Sozialisten und Sozialreformern, die in dem eben 
dargelegten Sinne eine besonders günstige Wirkung von einer 
Änderung der jetzigen gesellschaftlichen Ordnung erwarten, gehen 
dabei in erster Linie auch von der „Anarchie“ der jetzigen Wirt- 
schaftsordnung aus und befürworten an ihrer Stelle eine Ordnung, die 
im Gegensatz zu der jetzigen vielleicht am besten mit den Schlag- 
worten Bedarfsdeckungs- oder Planwirtschaft gekennzeichnet ist. 
Es ist nun unbestreitbar, daß ein sehr enger Zusammenhang 
zwischen der gesellschaftlichen Ordnung in einem Lande und der 
Größe des Nahrungsspielraums in demselben besteht. Darauf ist im 
Vorangegangenen immer wieder hingewiesen worden. An dieser 
Stelle handelt es sich in erster Linie um den Gegensatz einer kapi- 
talistischen oder, besser gesagt, individualistischen, d. h. vom Erwerbs- 
gedanken ausgehenden Wirtschaftsordnung und einer solchen auf 
sozialistischer Grundlage, deren Wesen in der Bedarfsdeckung als 
Ausgangspunkt alles Wirtschaftens und einer zentralen Leitung der 
Produktion besteht. Stellt man die Gegensätze So einander gegen- 
über, so muß man zunächst hervorheben, daß gerade unter dem 
Gesichtspunkt der Größe des Nahrungsspielraumes unsere vom Er- 
werbsgedanken ausgehende individualistische Wirtschaftsordnung un- 
streitig ihre großen positiven Leistungen aufzuweisen hat. Das wird 
auch von jenen anerkannt, die gerade von gesellschaftlichen oder 
ethischen Gesichtspunkten aus dieser Wirtschaftsordnung sehr kritisch 
gegenüberstehen. 
Pieper hat die Frage aufgeworfen*), ob jene Vorherrschaft 
entfesselter Zweckhaftigkeit über den Lebenssinn des Wirtschafts- 
lebens, in der er ein wesentliches Merkmal der vorhandenen Wirt- 
schaftsordnung sieht, gebrochen werden kann, ohne daß die wirt: 
schaftlichen Fortschritte des kapitalistischen Wirtschaftssystems ver- 
loren gehen. „Die gewaltig gesteigerte Volkszahl“, so meint er, 
„können wir keineswegs anders ernähren. Die vofkapitalistische 
Produktionsweise, die eine wissenschaftlich begründete rationale Wirt- 
schaft nicht kannte, vermochte nur eine weitaus geringere Bevölkerung 
auf dem gleichen Boden zu ernähren.“ Mit diesen Darlegungen ist 
2) Siehe dazu auch Th. Hertzka, Freiland, 10. Aufl., 1806 u, K. Ballod, Deı 
Zukunftsstaat, 2. Aufl., 1919, 
a\ Kapitalismus u. Sozialismus als seelisches Problem, 1924, S. 31/32.
	        

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Geschichte Der Großen Amerikanischen Vermögen. Fischer, 1916.
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