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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Ergebnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

Ergebnisse 
471 
Dieser Tatsache gegenüber muß man grundsätzlich der Kritik 
beistimmen, die namentlich Marx geübt hat, als er gegenüber 
Malthus hervorhob, daß jedes Bevölkerungsgesetz nur eine histo- 
rische Gültigkeit haben könne. Weniger schwer wiegen die 
Einwände, die von List und Dühring ausgingen, da ihre Auffassung 
von der verschiedenen Bevölkerungskapazität der einzelnen Pro- 
duktionsstufen Malthus durchaus bekannt war, wenn er auch nicht 
die scharfen Folgerungen daraus zog, wie dies die Genannten getan 
haben. Vor allem hat Malthus in unzureichender Weise die stark 
wirtschaftsfördernde Tendenz der Volksvermehrung selbst berück- 
sichtigt. Diesen Zusammenhang hat er jedenfalls in seiner Bedeutung 
unterschätzt. 
Betrachtet man demgegenüber die tatsächliche Entwick- 
lung, so hat Malthus sicherlich darin Unrecht, daß er meinte, 
ain jedes. Mehr an Nahrungsmitteln setze sich sogleich in einen Zu- 
wachs an Menschen um und jede Verbesserung in der materiellen 
Lage der Menschen habe eine Verdrängung der repressiven durch 
die präventiven Hemmnisse zur Voraussetzung *). Sowohl ältere 
Zeiten, wie besonders auch die Entwicklung im 19. Jahrhundert, 
zeigen, daß der Nahrungsspielraum auch für längere Zeiträume mehr 
zunehmen kann, als es der Volksvermehrung entspricht, ohne daß 
dabei bei der letzteren präventive Hemmnisse eine Rolle gespielt 
haben. Der Satz, daß die Volkszahl immer dahin drängt, den vor- 
handenen Nahrungsspielraum durch ihr Wachstum auszufüllen, läßt 
sich angesichts der Tatsachen nicht aufrecht erhalten. Daß wir 
diese Ansicht von Malthus vor allem aus den besonderen Verhält- 
nissen seiner Zeit heraus zu verstehen haben, ist oben dargelegt 
worden. Dieser Satz und diese Auffassung von Malthus haben 
also nur’ historische Geltung und für die Vergangenheit im allge- 
meinen nur für jene Zeiten, in denen die Ausweitung des Nah- 
rungsspielraumes recht geringe Fortschritte gemacht hat. So sind 
von Malthus historische Erscheinungen zu sehr verallgemeinert 
worden. 
Das gleiche gilt jedoch auch für die entgegengesetzte Auf- 
fassung. Die geschichtliche Erfahrung zeigt, daß die Entwicklung 
und Ausweitung des Nahrungsspielraumes, d. h. die Produktivität 
der menschlichen Arbeit, aus den verschiedensten Gründen großen 
Schwankungen unterworfen war. Es gab Zeiten, in denen diese 
1) Diese beiden Momente werden von Bortkiewicz mit Recht als wesentliche 
Bestandteile der Malthus’schen Lehre hervorgehoben (Bevölkerungstheorie, a. a. O., 
3. 24 u. 38).
	        

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Bevölkerungslehre. Fischer, 1929.
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