Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Bevölkerungslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

„8 
as 30 
re 
5 
w 
is 
is 
133 
# 
Dt 
N 
L 
&r 
Le 
N 
S 
m 
© 
(Te) 
© 
LS 
Oo 
Nö 
2. Kap. Volkszahl und Volkswachstum 327 
iberaus wichtige Voraussetzung aller Gütererzeugung ist.. Schon 
vor Jahren hat F. Eulenburg darüber gesagt: „Erst durch die 
‚ußerordentlich starke Volksvermehrung, die dauernd auf den 
Nahrungsspielraum drückte, waren wir imstande, die ganze moderne 
adustrielle Entwicklung durchzusetzen, die eine so große Vermehrung 
les Gesamtreichtums, eine so kolossale Vermehrung der Kultur- 
güter herbeigeführt hat. Die Volksvermehrung ist so wenig schuld 
an sozialen Mißverhältnissen gewesen, daß erst durch diese Volks- 
vermehrung unsere ganze wirtschaftliche Kultur möglich wurde- 
Unser nun einmal auf äußere Kulturgüter aufgebautes Leben ist nur 
nNöglich geworden durch die starke Bevölkerungszunahme, durch 
den kolossalen Geburtenüberschuß, den wir erlebt haben. Nur weil 
Menschenmaterial vorhanden war, haben wir das alles schaffen können. 
Die dichte Bevölkerung war überhaupt die Bedingung unserer 
ganzen modernen Kultur“!). Sombart hat gezeigt, wie die Ent- 
faltung des modernen Kapitalismus, der doch die Vorbedingung 
unserer ganzen industriellen Entwicklung war, auf das engste davon 
abhing, daß ihm die nötigen Arbeitskräfte zur Verfügung standen ?). 
Man mag über den Kapitalismus und seine sozialen Schatten- 
seiten denken, wie man will, es ist unbestreitbar, daß wir es dieser 
Entwicklung zu verdanken haben, wenn in den Kulturstaaten Europas 
heute etwa doppelt so viele Menschen ungefähr doppelt so gut 
leben als dies vor 100 Jahren der Fall war. So liegen doch die 
Dinge nicht, wie Höllein meint, daß die Anhänger eines starken 
Volkswachstums „eine ständige große Reservearmee von Hand- und 
Kopfarbeitern zur Aufrechterhaltung ihrer auf Ausbeutung und Unter- 
drückung gerichteten Klassendiktatur über das Millionenheer der 
Werktätigen“ brauchen und daß den Anhängern eines starken Volks- 
wachstums keine andere Idee vorschwebe, als nur die eine, große 
Massen zur Ausbeutung zur Verfügung zu haben ®. Später wird noch 
zinmal auf diesen Zusammenhang zurückzukommen sein. 
Wenn man aber den positiven Einfluß steigender Volkszahl auf 
den Gang der Wirtschaft und damit auch auf die Steigerung der 
durchschnittlichen Lebenshaltung und wirtschaftlichen Kultur unter 
Jestimmten Voraussetzungen anerkennt, dann muß man sich auch 
umgekehrt die Frage vorlegen, wie denn eine Stagnation oder gar 
> 
wa 
Oö 
A 
s 3 F. Eulenburg, Der Geburtenrückgang, Z. f. Sexualwissensch., Bd. ı, 1914, 
„10, 
®) Das Wirtschaftsleben, a. a, O., Kap. 19/25. 
Ya, a. 0.5.8. 
; 
5 
0 
;- 
3 
2 
"CC 
Fol 
"3
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Bevölkerungslehre. Fischer, 1929.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.