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Die deutsche Kaliindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Kaliindustrie

Monograph

Identifikator:
1821348664
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217403
Document type:
Monograph
Title:
Die deutsche Kaliindustrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1929
Scope:
XII, 175 Seiten
Tab
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die deutsche Kaliindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Entwicklung der Produktionsbedingungen
  • Selbstkosten
  • Die Absatzorganisation
  • Absatz
  • Preise
  • Gesamtorganisation
  • Index

Full text

je Doppelzentner K,O geringere Frachtbelastung ımd die geringeren 
Kosten des Abfüllens bei höherprozentigen Handelsmarken, z. B. 40% 
Düngesalz. Seit 1918 ist der Kainitverbrauch von 4,6 Mill. dz K,O 
auf 2,3 Mill. dz gesunken, während der Verbrauck an Düngesalzen von 
3 auf 7 Mill. dz K,O, also auf mehr als das Doppelte gestiegen ist. Im 
Jahre 1926 betrug der Anteil von Rohsalzen an dem Gesamtinlands- 
absatz von 6,9 Mill. dz KO 1,8 Mill. dz. Bei einem Auslandsabsatz von 
4,1 Mill. dz ist der Anteil der Rohsalze mit 300 000 dz, also noch erheb- 
lich geringer als beim Inlandsabsatz. Rohsalze werden aber stets, 
wenn auch nur in geringen Mengen, abgerufen werden, da im Herbst die 
weniger leicht lösbaren Rohsalze für die Wintersaat sowie für Wiesen 
und Weiden in Anspruch genommen werden. 
Sachverständiger Thomas: Die wichtigsten Auslands-Absatz- 
gebiete sind die Vereinigten Staaten, Holland, Großbritannien, Schweden 
und Belgien. Dabei zeigt sich in den überseeischen Ländern die Tendenz, 
hauptsächlich Fabrikate zu nehmen. Unser Monopol mit den Franzosen 
zusammen ist nicht unerschüttert geblieben. Die jungen Kali produzie- 
renden Länder, insbesondere Spanien und Polen, drücken zeitweilig 
schon sehr stark auf den Preis. Wenn sie einen Abschluß gemacht 
haben, bleibt es wieder eine Zeit lang ruhig. Sie machen immer An- 
gebote unter unseren Preisen, um uns das Geschäft wegzunehmen. 
Spanien hat seinen Export von 7000 auf über 12 000 t gesteigert. Mit 
diesen kleinen Posten erreichen sie immer wieder, was sie wollen, einen 
größeren Absatz von 2500 t nach Schweden, ein paar tausend Tonnen 
nach: Dänemark usw. Sie haben das Bestreben, allmählich jemand zu 
finden, mit dem sie einen größeren Abschluß zu annehmbaren Preisen 
machen können. 
Sachverständiger Steger: Ich möchte vor einer Überschätzung 
der Konkurrenz der deutschen Kaliindustrie warnen. Eine wirklich 
ernsthafte Konkurrenz haben wir zur Zeit nur in den elsässischen Kali- 
werken. Im Westen von Nordamerika ist sie nur in geringem Maße 
vorhanden. Und soweit meine Informationen reichen, ist das Kali- 
syndikat auch an der spanischen Kaliindustrie durch Kapital sehr 
wesentlich beteiligt. Mit der elsässischen Kaliindustrie besteht aber 
eine Vereinbarung bezüglich des Absatzes und der Preisgestaltung nach 
Amerika. 
Sachverständiger Hofer: Die Einführung des neuen Mischdüngers 
von der I. G. Farbenindustrie, der etwa 21 bis 26 %, also einen hohen 
Prozentsatz Kali enthält, sowie anderer Düngerkombinationen dürfte 
nur dazu beitragen, daß der Ahsatz aller Düngemittelindustrien ge- 
steigert wird. 
Sachverständiger Zirkler: Die Mischdüngerfrage ist zunächst in 
Amerika gelöst worden, dort kann man nur Mischdünger verkaufen, weil 
die Farmer mit ihrer verhältnismäßig geringen landwirtschaftlichen 
Bildung es einfacher haben, wenn sie den Mischdünger fertig geliefert 
bekommen; bei den großen Entfernungen und dem umständlichen Verkehr 
im ganzen Lande hat sich der Mischdünger dort sehr eingebürgert. Es 
ist sehr fraglich. ob der Mischdünger in Deutschland dieselhen Aus- 
| 57
	        

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10 Jahre Wiederaufbau. Wirtschaftszeitungs-Verlags-Ges. M.B.H., 1928.
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