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Die deutsche Kaliindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Kaliindustrie

Monograph

Identifikator:
1821348664
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217403
Document type:
Monograph
Title:
Die deutsche Kaliindustrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1929
Scope:
XII, 175 Seiten
Tab
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die deutsche Kaliindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Entwicklung der Produktionsbedingungen
  • Selbstkosten
  • Die Absatzorganisation
  • Absatz
  • Preise
  • Gesamtorganisation
  • Index

Full text

sichten hat bei unseren gelehrten Landwirten, die selber Bodenunter- 
suchungen anstellen lassen und selber den Prozentsatz von Phosphor- 
säure, Kali usw. bestimmen wollen, die ihrem Boden zugutekommen 
müssen. Immerhin hat man den Versuch schon mit einem gewissen 
Erfolge gemacht. Der Landwirt hat durch die Verwendung von Misch- 
dünger mancherlei Bequemlichkeiten: er braucht nur einmal zu streuen, 
er hat geringere Frachtkosten und Fuhrkosten, weil die einzelnen Stoffe 
in konzentrierter Form vorhanden sind. Wir stehen der Frage sehr 
freundlich gegenüber, denn wenn mehr Mischdünger abgesetzt wird, 
wird natürlich auch das Kali abgesetzt, das immer im Mischdünger 
vorhanden sein muß. Nun hat sich die ganze Welt stark auf Stickstoff 
eingestellt, und es besteht die Gefahr, daß Amerika, Italien, Frankreich 
und andere Länder, die selbst Stickstoff fabrizieren, sich auf Stickstoff- 
verwendung einrichten, so daß bald eine erhebliche Überproduktion 
antsteht. Ich bin überzeugt, daß deshalb auch alle diese Länder in 
Zukunft den Mischdünger nicht aus Deutschland beziehen werden, 
sondern sich selber Mischdünger bereiten werden; ihre Phosphorsäure 
haben sie selbst, und sie werden nur das Kali von uns beziehen, soweit 
sie es nicht von anderen Ländern bekommen werden. Also mit einem 
großen Mischdüngerabsatz von Deutschland ins Ausland glaube ich nicht 
rechnen zu sollen, abgesehen von ganz unkultivierten Ländern, wie 
China usw. 
Sachverständiger Korte: Das Kalisyndikat als solches beschäftigt 
sich nicht mit der Mischdüngerfrage, sondern nur einzelne Konzerne, 
vor allen Dingen Wintershall, aber auch da ist noch lange kein ab- 
schließendes Urteil zu fällen. Wir sind damit beschäftigt und machen 
das gemeinsam, auch andere Konzerne beschäftigen sich damit in 
kleinerem Maßstabe. Ich glaube nicht, daß sich Deutschland überhaupt 
dafür eignet, gerade Mischdünger in sehr erheblichem Umfange zu ver- 
wenden. Im Auslande dagegen ist der Kaliabsatz vielleicht eher durch 
Mischdünger zu vergrößern; ich glaube, wir haben auf dem Gebiete in 
anderen Ländern wohl noch Günstiges zu erwarten. Was an Misch- 
dünger in Deutschland hergestellt wird, ist nicht von großer Bedeutung. 
Das Nitrophoska ist zunächst für den Inlandsmarkt bestimmt, wird 
aber auch exportiert. Ein Mischdünger ohne Kali würde wohl kaum 
rechten Erfolg haben. 
Sachverständiger Hofer: In dem von der I, G. Farbenindustrie 
A.-G. hergestellten Mischdünger Nitrophoska I beträgt der Kaligehalt 
21,1%, im Nitrophoska II 25,6 %. Nitrophoska II soll speziell für 
leichtere Böden und für Pflanzen mit starkem Kalibedürfnis, Nitro- 
phoska I dagegen für schwere Böden bestimmt sein. Die Produktion 
von Nitrophoska wurde von der I. G. Farbenindustrie A.-G. für Anfang 
1927 mit 10000 t monatlich angegeben. Bei dem guten Einführungs- 
ergebnis des Mischdüngers dürfte sich die Produktion inzwischen ge- 
steigert haben. Wieviel Kali seit der Aufnahme der Produktion, also 
seit Dezember 1926, hierbei verwendet worden ist, ist in der Öffentlich- 
keit nicht bekannt geworden. Im Jahre 1928 hat die I, G. Farben- 
industrie A.-G. rund 1 Mill. dz Reinkali vom Deutschen Kalisyndikat 
A
	        

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Der Österreichische Exporteur. [Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie], 1927.
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