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Die deutsche Kaliindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Kaliindustrie

Monograph

Identifikator:
1821348664
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217403
Document type:
Monograph
Title:
Die deutsche Kaliindustrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1929
Scope:
XII, 175 Seiten
Tab
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die deutsche Kaliindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Entwicklung der Produktionsbedingungen
  • Selbstkosten
  • Die Absatzorganisation
  • Absatz
  • Preise
  • Gesamtorganisation
  • Index

Full text

prüfen muß als zu der Zeit, in der diese Gesetzbestimmung geschaffen 
wurde. Die Bestimmung stammt noch aus der Vorstellung vor dem 
Kriege, daß ein deutsches Kalimonopol bestehe. Heute jedoch kann es 
jederzeit wieder vorkommen, daß wir zur Bekämpfung einer neuen Kon- 
kurrenz genötigt sind. Ich glaube daher, daß es richtiger wäre, diese 
Bestimmung fallen zu lassen. 
Sachverständiger Korte: Es würde im Interesse der deutschen 
Kaliindustrie und der deutschen Wirtschaft liegen, diese Bestimmungen 
bald aufzuheben. Unter den heutigen Verhältnissen sind uns die Hände 
gebunden, während z. B. seinerzeit im Kampfe mit dem Elsaß Italien 
trotz der. großen Frachtkosten so ziemlich ganz dem Elsaß überlassen 
werden mußte. 
Sachverständiger Hofer: Die höherwertigen Salze gehen haupt- 
sächlich in das Ausland, und die Preise sind nicht erhöht; sie liegen 
noch 10% unter den Vorkriegspreisen. Die Preise für die 40er und 20er 
Düngesalze dagegen, die hauptsächlich in der deutschen Landwirtschaft 
gebraucht werden, sind bis 20 % erhöht worden. 
Maenicke: Im Jahre 1928 beträgt der Anteil des schwefelsauren 
Kalis am Auslandsabsatz 18,87 % gegenüber 16,5% im Jahre 1927, 
der Anteil am Gesamtabsatz 7,8% gegenüber 1927 6,29%. Das 40er 
Düngesalz weist wiederum mit 27,46 % den stärksten Anteil am Aus- 
landsabsatz auf, 1927 26,56%. Die Prozentzahlen für Chlorkalium und 
20er Düngesalz berechnen sich zu 21,04 % und 14,66 %. 
Sachverständiger Prentzel: Der Preis für die Fabrikate, im 
wesentlichen der Preis für Chlorkalium, steht heute auf dem Papier. 
Wir geben auch im Inlandsgeschäft erhebliche Verbraucherrabatte, die 
zwischen 10 und 20 % schwanken. Wenn wir also den Erlös für Chlor- 
kalium steigern wollten, würde zunächst dieser Verbraucherrabatt er- 
mäßigt werden müssen. Das war der Grund, weshalb man mit den 
offiziellen Listenpreisen für Chlorkalium nicht in die Höhe gegangen 
ist. Die Preiserhöhung war im übrigen in Wirklichkeit eine Preis- 
regulierung; sie sollte die falsche Relation beseitigen, die sich im Laufe 
der Jahre zwischen Rohsalz und Fabrikaten entwickelt hatte. Das 
40er Salz ist seinerzeit für die deutsche Landwirtschaft zu einem ganz 
anormal billigen Preis eingeführt worden, er betrug weniger als die 
Hälfte des Chlorkaliumpreises, während das 40er Salz in seinem Kali- 
gehalt nur 20% unter dem Chlorkalium liegt, denn das Chlorkalium 
ist ein 50er Salz. Deshalb mußte der Preis für das 40er Salz erhöht 
werden, wenn sich die deutsche Kaliindustrie nicht allmählich an dem 
40er Salz verbluten wollte. In Wirklichkeit erfolgt die Preiserhöhung 
bei den Fabrikaten durch Ermäßigung der Rabatte. 
d) Rabatte, 
Sachverständiger Prentzel: Die Rabatte richten sich nach der 
Menge Reinkali, die im Laufe des Jahres abgenommen wird. Nach den 
Bestimmungen des Gesetzes ist das Syndikat verpflichtet, bei gleichen 
Voraussetzungen die gleichen Rabatte zu gewähren, Der Handel be- 
kommt auf die Preise des letzten Abnehmers Rabatte, die so bemessen 
162
	        

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Die Deutsche Kaliindustrie. E. S. Mittler & Sohn, 1929.
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