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Die deutsche Kaliindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Kaliindustrie

Monograph

Identifikator:
1821348664
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217403
Document type:
Monograph
Title:
Die deutsche Kaliindustrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1929
Scope:
XII, 175 Seiten
Tab
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die deutsche Kaliindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Entwicklung der Produktionsbedingungen
  • Selbstkosten
  • Die Absatzorganisation
  • Absatz
  • Preise
  • Gesamtorganisation
  • Index

Full text

absatz an die Landwirtschaft, der zwischen 70 und 125 Mill. RM. jähr- 
lich betrug. Es sind zwischen etwa 20 und 35%. des Absatzes an die 
Landwirtschaft jeweils durch Wechsel bezahlt worden. Es wäre aber 
falsch, anzunehmen, daß die anderen 65 bis 80% vom letzten Ab- 
nehmer, dem Landwirt, bar bezahlt worden sind. Bar bezahlt hat der 
Handel bzw. die Handelsorganisation der Landwirtschaft, damit der 
erhöhte Barzahlungsdiskont bei uns mitgenommen werden konnte, 
während die Kundschaft dem Handel Wechsel gab und die Handels- 
organisationen der Landwirtschaft Kredite bei der preußischen Genossen- 
schaftskasse oder anderen Banken aufnahmen. Der Prozentsatz der 
Wechsel, die bei uns einlaufen, ist daher nicht maßgebend für die 
Beurteilung der Frage, wieviel überhaupt von der Landwirtschaft bar 
bezahlt, und wieviel wechselmäßig beglichen worden ist. 
Nennenswerte Verluste sind bisher nicht entstanden, Das hängt 
damit. zusammen, daß die Wechsel zum großen Teil die Unterschriften 
der großen landwirtschaftlichen und Düngerhandels-Organisationen 
tragen, die zunächst echwach werden müßten, ehe die Wechsel not- 
leidend werden. Größer sind die Risiken bei den etwa 2000 einzelnen 
Düngerhändlern, mit denen wir direkt arbeiten. Wie stark diese Gefahr 
heute schon ist, geht daraus hervor, daß z. B. in der Zeit vom 1. bis 
925. Januar 1928 allein im östlichen Bezirk Deutschlands etwa 25 Kon- 
kurse von Düngerhändlern gemeldet sind. Bemerkenswert ist, daß z. B. 
in Schleswig-Holstein, das sonst immer als absolut zahlungsfähig galt, 
jetzt große Zusammenbrüche erfolgt sind. Man muß also mit solchen 
Möglichkeiten rechnen. 
Bloch: Wie groß ist etwa der Bedarf des Düngerhandels an 
diesen Krediten? 
Sachverständiger Prentzel: Von dem Absatz an die Landwirt- 
schaft in Deutschland entfallen etwa 80% auf die großen Bezugs- 
organisationen, die Hälfte auf die Organisationen der Landwirtschaft 
— das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen, die Deutsche Land- 
wirtschaftsgesellschaft usw. — und die andere Hälfte auf die großen 
Organisationen des Düngerhandels, die sich auf Grund des Kaligesetzes 
gebildet haben, um die höheren Rabatte zu bekommen. Die anderen 
20 % des Absatzes gehen direkt an den kleinen Düngerhandel. der im 
allgemeinen stärker an den Krediten beteiligt ist. 
Im allgemeinen braucht das Auslandsgeschäft nicht mit solchen 
Krediten zu arbeiten, da wird ein anderes Verfahren eingeschlagen. 
Das deutsche Kalisyndikat hatte früher das System der Vertreter oder 
der großen Handelsfirmen, die in dem betreffenden Lande als Selbst- 
käufer auftraten und gewissermaßen das Einkaufemonopol von uns 
hatten und uns die nötigen finanziellen Sicherheiten boten, sei es, daß 
sie gegen bar kauften oder uns durch Banken die nötigen Kreditsiche- 
rungen schafften. An die Stelle dieser Vertreter sind jetzt die neuen 
Verkaufsgesellschaften des deutsch-französischen Syndikats getreten. 
f{) Propaganda. 
Sachverständiger Prentzel: Die Hauptkosten, die das Syndikat 
bei dem Kaliabsatz selhst zu tragen hat, sind die Propagandakosten. 
19 EnauetesAusschuß. II. Die dentsche Kallindustrie. 
165
	        

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Die Deutsche Kaliindustrie. E. S. Mittler & Sohn, 1929.
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