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Die deutsche Kaliindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Kaliindustrie

Monograph

Identifikator:
1821348664
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217403
Document type:
Monograph
Title:
Die deutsche Kaliindustrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1929
Scope:
XII, 175 Seiten
Tab
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Selbstkosten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Kaliindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Entwicklung der Produktionsbedingungen
  • Selbstkosten
  • Die Absatzorganisation
  • Absatz
  • Preise
  • Gesamtorganisation
  • Index

Full text

einem der größten Konzerne betrug die Belastung im Jahre 1928 etwa 
0,30 RM je dz Reinkali. Diese Kosten bilden tatsächliche Aufwendungen 
der Industrie. Zu ihnen treten die Lasten aus der Abschreibung der 
wirtschaftlich wertlos gewordenen Anlagen. Ihre Höhe ist abhängig 
von dem Buchwert, mit dem die Anlagen in die Goldmarkeröffnungs- 
bilanz oder in eine konsolidierte Bilanz einheitlicher Konzernunter- 
nehmungen (Kaliindustrie A.-G., Burbach-Kaliwerke A.-G.) aufgenom- 
men worden sind. Für die Kosten der Industrie ist die Höhe des Buch- 
wertes der stillgelegten Anlagen nur von Bedeutung, soweit an Unter- 
nehmungen, die stillgelegte Betriebe besitzen, Dritte neben den arbeiten- 
den Unternehmungen selbst beteiligt sind. Der hohe Buchwert eines 
stillgelegten Werkes kann kostenmäßig unerheblich sein, wenn es rest- 
los im Besitze des arbeitenden‘ Schuldnerwerkes ist. Da der Anteil 
Außenstehender verhältnismäßig gering ist,. fließen die zugunsten der 
stillgelegten Werke verbuchten Beträge an die arbeitenden Konzern- 
werke in der überwiegenden Menge zurück, Soweit sie nicht ausgeschüt- 
tet werden, bilden sie eine Kapitalreserve der Industrie und erhöhen die 
sonst durch Abschreibungen gebildeten Rücklagen. Wenn die an still- 
gelegte Werke vergüteten Entschädigungen die Summe aus den tatsäch- 
lichen Ausgaben und den Abschreibungen übersteigen, bildet der Rest 
die eigentliche Ablösung der Monopolrente, belastet, hierdurch nur so- 
weit er als Gewinn an Außenstehende ausgeschüttet wird, die arbeiten- 
jen Werke tatsächlich. Wo arbeitende und stillgelegte Werke in einem 
Unternehmen zusammengefaßt sind, entstehen neben den laufenden 
Unterhaltungskosten Aufwendungen nur insoweit, als die früheren Mit- 
besitzer der stilliegenden Werke durch die Fusion zu Mitbesitzern des 
Gesamtunternehmens geworden und daher an seinen Überschüssen an- 
teilsberechtigt sind. Aus den Ausführungen der Sachverständigen darf 
man schließen, daß die stillgelegten Werke je Tausendstel Absatzbetei- 
ligung mit etwa 15% des Kapitalwertes der arbeitenden Werke be- 
wertet wurden. Bei einer Gesamtbelastung dieses Wertes mit etwa 
15.% für Abschreibungen und Kapitalverzinsung ergibt sich für das 
Jahr 1928 ein Aufwand von etwa 1 RM je dz Reinkali, so daß die ge- 
samte rechnerische Belastung aus laufenden Stillegungskosten, Abschrei- 
bungen und Kapitaldienst der stillgelegten Werke sich bei dem Absatz 
des Jahres 1928 auf etwa 1,40 RM stellen dürfte, wovon — bei den ein- 
zelnen Gruppen verschieden — im Durchschnitt gegen 50:% dem Kapital 
der Industrie entzogen werden dürften. 
Abschreibungen. 
Hinsichtlich der Höhe der Abschreibungen bestehen erhebliche 
Meinungsverschiedenheiten, auch innerhalb der Industrie. Anläß- 
lich der Selbstkostenprüfungen im Juli 1926 berechnete die Kali- 
prüfungsstelle auf Grund der Bilanz des Jahres 1913 die damals 
vorgenommenen Abschreibungen auf 3,26 M je dz Reinkali. Den 
gleichen Abschreibungssatz hielt das Kalisyndikat 1926 für erforderlich. 
Abweichend davon bezeichnete die Kaliprüfungsstelle einen Betrag von 
2.178 RM für den dz Reinkali als angemessen.“ Beide rechneten mit 
15
	        

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Die Deutsche Kaliindustrie. E. S. Mittler & Sohn, 1929.
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