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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
182285363X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-215918
Document type:
Monograph
Author:
Cottier, Henry
Title:
La crise du petit commerce
Place of publication:
[Erscheinungsort nicht ermittelbar]
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Year of publication:
1930
Scope:
XXI, 263 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Première Partie. La crise
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Ausblicke, XIV. 
319 
Den anderen, den Gesichtspunkt der Macht, den hatte von jeher die 
Jurisprudenz in ihrer Art in Beschlag genommen. 
XIV. 
Jene friedliche, allein ernst zu nehmende „Bestimmung des Wirt 
schaftlichen“, die schon für den Blick aufs Ganze höchst verschwommen 
ausfällt, verfängt erst recht nicht fürs einzelne. Nur ein Geschehen, 
das ein auf Worte dressiertes Denken sich konstruiert, wie es oben 
anzudeuten war, kann sich fein säuberlich als „wirtschaftliches Handeln“ 
von einem „Handeln“ anderer Etikette sondern. Lebendiges, am 
Schicksal webendes Geschehen, wie es erlebt, miterlebt, nacherlebt 
Wlr d, das spottet dieser Etiketten. Freilich, die Worte, denen unser 
urwüchsiges Denken einmal verkauft bleibt, die kann man noch so 
hoch prellen, sie fallen immer wieder auf die Beine. Es tut nichts, 
Wenn jene Scheidung zwischen dem „Wirtschaftlichen“ und dem „Ge 
sellschaftlichen“ versagt, sobald man sie auf Einzelheiten des erlebten 
Geschehens anwenden will. Dort, wo sie sich abstumpfen würde, 
helfen ihr sofort jene willkürlichen „Bestimmungen“ aus, die von vorn 
erein an die Sache ketten, was allein am Gesichtspunkte hängt. Sie 
sind uns allen geläufig; denn im alltäglichen Denken, und auch sonst 
in schwachen Augenblicken, sind wir alle wortgläubig. Ehe wir uns 
essen recht bewußt sind, denken wir schon munter in den „Merk 
malen der wirtschaftlichen Handlung“. Genauer gesagt, wir haben die 
rnpfindung, dieses Wort verwenden zu können. Warum, darum. 
lr w üßten uns keine Rechenschaft darüber abzulegen, ohne Theoretiker 
v °n Beruf zu werden; aber desto lebhafter ist die Empfindung. Das 
verschwört sich zu einem so zähen Eindruck auf unser Denken, daß 
iiiuu selbst mit ehrlichem Willen schwer dagegen aufkommt. Es wäre 
tief 16 ^ e * n ’£keit, diesen Vorurteilen richtig entgegen zu treten. Zu 
! C haben sie sich in unser Denken eingefressen, über der ewigen Be- 
Ma rUn ^ m '* den Worten, in denen sie sich gleichsam personifizieren. 
n müßte eine ganze Reihe von Beispielen durchsprechen, und jedes 
^ Zelne behutsam entfalten. Ein Aufwand, der hier entbehrlich ist. 
er 6 vT- V ° rUrteile brauchen nicht umgerannt zu sein, genug, wenn sie 
zu C f Üttert sind - Ähnliches habe ich in einer anderen Richtung noch 
will Un ’ Um der grundsätzlichen Erwägung Luft zu machen. Mit Dieser 
Schild 11 ”* 1 Ze *^ en ’ dab J ene Scheidung gegen die Aufgaben der 
y . ernden Wissenschaft verstößt, und somit eine unzulässige sei. 
er der Hinweis, daß sie für die Forschung unbrauchbar sei;
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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