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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1823001769
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-220908
Document type:
Monograph
Title:
Wirtschaftssymptome
Place of publication:
Köln
Publisher:
Dumont Schauberg
Year of publication:
1930
Scope:
96 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Deutschland
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der Wirtschaft
  • Title page

Full text

entwicklung darstellt, deren Amwendung von vielen Umständen ab— 
häugt. Vor allem ist sie abhängig von einent mächtigen und wirk— 
lichen Naturgesetz, nämlich dem der Selbsterhaltung und Gelbst— 
behauptung. Um ein kleines Beispiel anzuführen, so wird ein 
selbständiger Bauer niemals die Verfügung über seinen Besitz her⸗ 
geben bloß deshalb, weil das Land durch Anwendung weitgehender 
Arbeitsteilung produktiver getnacht werden kann; erst recht haudelt 
danach der Staat. Er ist, wie ich schon gesagt habe, die höchste Form 
menschlicher Gemeinschaft und dazu die unbedingt notwendige. Daher 
ist die Selbstbehauptung für ihn das oberste Gesetz. Diese ist nur 
möglich durch Schutz nach außen und durch Stärkung seiner produk— 
tiven Kräfte nach innen. Daher muß er eine internationale Arbeits- 
teilung insoweit ablehnen und bekämpfen, als die Möglichkeit seiner 
Selbstbehauptung dadurch geschwächt wird. Der Bismarcksche Zoll⸗ 
schutz der deutschen Industrie und der deutschen Landwirtschaft waren 
Meaßnahmen der Selbsterhaltung, und wir haben im Kriege gesehen, 
daß mit einem Schlag alle internationalen Beziehungen vernichtet 
waren, als die Verteidigung nach außen in Frage kam. 
Aber auch abgesehen von der fragwürdigen Festigkeit internatio— 
naler Beziehungen ist der Zweifel erlaubt, ob solche Beziehuungen an 
und für sich immer ein engeres und freundlicheres Verhältnis zwischen 
den Völkern bedeuten. Die Erfahrung spricht vielfach dagegen. Wie 
schon unter Verwandten es häufig nicht zur Verbesserung ihres per— 
sönlichen Verhältnisses dient, wenn sie dicht beieinander wohnen und 
auf häufigeren Verkehr miteinander angewiesen sind, und wie bei 
unseren politischen Parteien das „Zusammensitzen au einem Tisch“ 
meist nicht zur Milderung ihrer Gegensätze, sondern oft sogar zu deren 
Verschärfung beiträgt, so ist es auch unter Völkern. Man darf nicht 
vergessen, daß bei näherer Berührung auch mehr Gegensätze offenbar 
werden, die Juteressen stärker aufeinanderstoßen. Das gilt ganz be— 
sonders von wirtschaftlichen Beziehungen. Da macht sich beim Handel 
der gegenseitige Konkurrenzueid bemerkbar, in der Industrie die 
Schädigung des eingesessenen Fabrikanten durch den eindringenden 
Ausländer. Die Wirkung davon haben wir schon vor dem Kriege 
zu spüren bekommen. Ich erinnere nur au die Erneuerung von Han— 
delsverträgen, die jedesmal mit neuen und oft schärferen Kämpfen 
verbunden war, weil sich während der Dauer des letztabgeschlossenen 
27
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
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