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Die Zeit der preußischen Freihandelspolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Die Zeit der preußischen Freihandelspolitik

Monograph

Identifikator:
1823001769
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-220908
Document type:
Monograph
Title:
Wirtschaftssymptome
Place of publication:
Köln
Publisher:
Dumont Schauberg
Year of publication:
1930
Scope:
96 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Zeit der preußischen Freihandelspolitik
  • Title page

Full text

13 
Schönhausen dorthin geschickt wurde, um Verhandlungen 
über den Abschluß eines Handelsvertrages einzuleiten, fand 
er kein großes Entgegenkommen. Graf Buol, der nach dem 
Tode des Fürsten Schwarzenberg an die Spitze der öster 
reichischen Regierung getreten war, verlangte die Zolleinigung, 
da er nicht wolle, daß man Österreich als fremde Macht ansehe, 
mit der man lediglich einen Handelsvertrag abschließe. Preußens 
Politik, bemerkte er, führe zu dem Ausschlüsse Österreichs 
aus Deutschland. Es sei nicht möglich, die Frage lediglich als 
eine materielle zu betrachten, sie habe ihre unzertrennbare, 
wenn nicht vorwiegend politische Seite. Österreich kämpfe 
dabei um seinen legitimen politischen Einfluß in Deutschland, 
nnd wenn Preußen allem an der Spitze eines ganz Deutschland 
umfassenden Zollvereins stehe, so werde eine Wiederaufnahme 
der Unionsbestrebungen der letzten Jahre vielen als zweifelhaft 
erscheinen. 
Als die österreichische Regierung bemerkte, daß ihre Zoll 
einigungswünsche durch die feste Haltung Preußens vereitelt 
Wurde, setzte sie ihre Bestrebungen, den Zollverein zu sprengen, 
mit erneuter Kraft fort. Doch als auch diese Versuche immer 
wieder an dem finanzpolitischen Interesse, das die deutschen 
Bundesstaaten an der Erhaltung des Zollvereins hatten, 
scheiterten, ließ sich Österreich endlich doch zum Abschluß 
uines Handelsvertrages im Jahre 1853 herbei. Preußen hatte 
Österreich darin das Zugeständnis gemacht, daß als Endziel 
des Vertragverhältnisses die Zolleinigung bezeichnet wurde, 
und daß zu diesem Zweck im Jahre 1860 Unterhandlungen 
über die Möglichkeit ihrer Durchführung stattfinden sollten. 
Bie preußische Regieruug legte jedoch diesem Zugeständnis 
keine verbindliche Kraft bei. 
Immerhin war durch die gegenseitige und ausschließ 
liche Verkehrserleichterung, welche der Handelsvertrag er 
möglichte, eine Annäherung beider Staaten geschaffen, welche 
die Durchführbarkeit einer Zollunion erwarten ließ. Darin 
| a 8 eine große Gefahr für Preußen, das durch die Erfüllung der 
österreichischen Wünsche um die besten Früchte seiner Wirt 
schaftspolitik betrogen worden wäre. Während Österreichs 
luteressensphäre, wie schon gesagt, außerhalb des Gebietes 
e utschlands lag, war Preußen durch seine Lage und seine
	        

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Die Zeit Der Preußischen Freihandelspolitik. Verlag von Leonhard Simion Nf., 1913.
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