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Wirtschaftssymptome

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftssymptome

Monograph

Identifikator:
1823001769
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-220908
Document type:
Monograph
Title:
Wirtschaftssymptome
Place of publication:
Köln
Publisher:
Dumont Schauberg
Year of publication:
1930
Scope:
96 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Deutschland
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftssymptome
  • Title page
  • Deutschland
  • Ausland
  • Contents

Full text

Eingriffe in den natürlichen Verlauf der Dinge, welche die Re- 
gierungen in vielen Ländern vornahmen, zeitigten bisher durch- 
aus nicht immer Ergebnisse, und wenn Erfolge wirklich in die 
Erscheinung traten, ließ ihr Ausmaß vielfach noch Wünsche 
offen. Kriolg hatte z. B. das Beimahlungsgesetz für deutschen 
Weizen, das aber auch die Nachfrage un mıttelbar zum Ein- 
greifen und so zu höhern Preisen zwang. Auch Haussebestre- 
bungen, die von Kartellen oder kartellfreundlichen Gruppen aus- 
gingen, waren schließlich alle zur Unwirksamkeit verurleilt, und 
das Zinkkartell ging darüber in die Brüche, daß es in seiner 
gegenwärtigen Form die Dinge nicht meistern konnte. In ihren 
Grundzügen wurde im abgelaufenen Jahre naturgemäß die Nach- 
[rage bestimmt durch die Ungunst der allgemeinen wirtschaft- 
lichen Verhältnisse, die ihr mit Nachdruck die Grenze nach oben 
zog. Aber die Kaufenthaltung ging bisweilen so weit, daß man 
sie mit der ungünstigen Wirtschaftslage allein nicht mehr zu er- 
klären vermag, und auf einzelnen Marktgebieien hatie es zeit- 
weilig den Anschein, als streike der Verbrauch wie auf Ver- 
abredung, obgleich ja tatsächlich von einem solchen Streik 
überhaupt keine Rede sein kann, und sicherlich nicht mit einem 
urganisierten. Diese ablehnende Haltung zeigte sich sogar auf 
Marktgebieten, bei denen es kaum angängig ist, in dem Maße 
von einem Versagen des Verbrauchs in letzter Hand zu sprechen, 
wie es nach der Verödung des Marktes der Fall zu sein schien. 
Es handelte sich nämlich dabei zum Teil um notwendige Bedarfs- 
güter, wie z. B. Fette und Oele, in welchen der tatsächliche Ver- 
brauch im großen und ganzen ruhig seinen Weg weitergeht, wenn 
Arıch vielleicht gelegentliche Abstriche infolge der Wirtschaftslage 
gemacht werden müssen. Der Verbrauch fühlte sich eben unter 
den gegebenen Verhältnissen in der Macht und verstand es, wie 
immer in Zeiten wirtschaftlicher Bedrängnis, durch ‚geschicktes 
Vorgehen beim Einkauf die Lage noch besonders für sich aus- 
zunutzen, 
Die Wege, welche die Käufer dabei einschlugen, waren zwar 
verschieden, aber alle waren sie recht zielstrebig und hatten 
auch durchweg Erfolg. Wie immer bei rückläufigen Märkten 
wich die Nachfrage vielfach vor dem sich ihr nähernden 
Angebot zurück und zermürbte so dıe Verkäufer. 
Dies war aus wohl leicht verständlichen Gründen die am 
meisten geübte Taktik, und sie gelang auf nicht wenigen Markt- 
gebieten über Erwarten gut. In andern Fällen erschütterte die 
nit dem Verbrauch bei flauen Märkten einiggehende Baisse- 
Spekulation durch Vorgabe von Lieferungsware oder 
Terminen das Vertrauen in dıe Preislage, was sich 
dann auch bei effektiver Ware im Preise auswirkte. Dabei 
+5
	        

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Valuation, Depreciation and the Rate Base. Wiley, 1927.
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