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Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute

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Bibliographic data

fullscreen: Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute

Monograph

Identifikator:
1823002579
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221686
Document type:
Monograph
Author:
Liefmann, Robert http://d-nb.info/gnd/118779931
Title:
Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dt. Wiss. Buchhandlung
Year of publication:
1930
Scope:
130 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
8. Kapitel. Kriegstribute und Kapitalrückzahlungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Wesen und Formen des Kapitals
  • 2. Kapitel. Kapitalbildung und Löhne
  • 3. Kapitel. Falsche Kapitalbildung
  • 4. Kapitel. Die Kapitalbildung in der Unternehmung selbst
  • 5. Kapitel. Kapitalbildung und Börsenspekulation
  • 6. Kapitel. Die Arten der Beschaffung und Verwendung von Auslandskapital
  • 7. Kapitel. Die Gefahren des Auslandskapitals
  • 8. Kapitel. Kriegstribute und Kapitalrückzahlungen
  • Zusammenfassung und Schlußfolgerungen

Full text

I. Der Youngplan und die Mobilisierung. 111 
Sachverständigen, die aus politischen Gründen noch ver- 
handeln, wo die wirtschaftliche Vernunft sagen müßte: 
Die Übernahme solcher Leistungen ist ausgeschlossen, 
Diesen Gedanken hätten die deutschen Sachversfän- 
digen bei den Pariser Verhandlungen zugrunde legen 
sollen, statt sich einfach wieder beliebige Zahlen dik- 
tieren zu lassen. In dem Umfang solcher Mobili- 
sierungen hätte Deufschland wohl auch die Kriegs- 
schulden der Alliierten an Amerika übernehmen 
können. Das aber ohne wirtschaftliche Gegenleistungen 
zu tun, ist nur aus politischen Gründen verständlich. 
Weshalb die Franzosen auf die Mobilisierung der Re- 
parationsleistungen so großen Wert legen, ist übrigens 
auch nur politisch verständlich. Sie fürchten wegen der 
Unerfüllbarkeit der Leistungen doch schließlich 
schlechter wegzukommen, wenn die Schuld eine politi- 
sche bleibt. Aber ins Inland transferiert, müßten die 
deutschen Zahlungen ebenso wirken wie die französische 
Kriegsentschädigung von 1871 in Deutschland, Sie 
würden eine künstliche Hochkonjunktur schaffen, die 
wahrscheinlich noch mehr als seinerzeit in Deutsch- 
land eine börsenmäßige Überspekulation ‚bedeuten 
würde. Für den Abbau der großen französischen schwe- 
benden Schulden kommt eine Mobilisierung der deut- 
schen Zahlungen nur wenig in Betracht, und so bleibt 
als Hauptzweck wohl die Ersetzung der französischen 
Verpflichtungen an Amerika durch deutsche. 
Es ist aber meines Erachtens ganz ausgeschlossen, 
daß das internationale Kapitalistenpublikum auf einmal 
einen größeren Betrag von Milliarden deutscher Re- 
parationsfonds übernimmt, und erst recht, daß solche 
Finanzoperation mehrfach wiederholt werden könnte. 
Es wäre wohl zweckmäßig und vorsichtig gewesen, in 
dem Haager Vertrag eine Bestimmung aufzunehmen, 
daß jede weitere Mobilisierung von Annuitäten zu 
unterbleiben hat, solange eine der früheren Emissionen 
unter den Emissionskurs gesunken isf,
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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